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SRF / Sébastien Thibault
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Giuseppe Tartini: Sonate für Violine und b.c. «Teufelstriller»

Zu verführerisch ist die Geschichte, um ihr nicht zu verfallen. Tartini selbst habe sie in einem Brief geschildert. Nämlich, wie der Teufel ihm im Traum erschienen sei und auf seiner Geige die unglaublichste Musik gespielt habe.

Beim Aufwachen versucht Tartini diese Musik niederzuschreiben und gibt ihr den Titel «Sonata del diavolo». Heute ist die Sonate das bekannteste Werk des 1692 in Piran, im heutigen Slowenien, geborenen Geigers. Tartini, der eigentlich Priester werden sollte, gründete das, was man heute die italienische Violinschule nennt mit markanten Verbindungen bis hin zu Nicolo Paganini. Gibt die Sonate noch heute teuflisch knifflige Schwierigkeiten auf? Und wenn ja, wo liegen sie genau? In der Violinstimme oder vielleicht eher in der Art der Begleitung?

Gäste von Benjamin Herzog sind die Musikwissenschaftlerin Martina Wohlthat und der Cembalist Thomas Leininger.

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