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09.04.2026, 10:03 Uhr Social Media und Jugendschutz: Braucht es neue Grenzen?

Soziale Medien sind für viele Jugendliche fester Teil des Lebens. Gleichzeitig wächst die Sorge vor Überforderung, Abhängigkeit und schädlichen Inhalten. Braucht es deshalb strengere Regeln zum Schutz von Kindern und Jugendlichen?

Legende: Jugendliches Mädchen liegt auf einem Bett und schaut auf sein Smartphone. Das Bild steht für die intensive Nutzung von Social Media und Handy im Jugendalter. Bild: iStock/Chameleonseye

Tiktok, Instagram, Snapchat: Kinder und Jugendliche sind heute früh auf Social Media unterwegs. Gleichzeitig nehmen die Bedenken zu, dass die Plattformen süchtig machen, den Schlaf stören, die Konzentration schwächen und psychischen Druck auslösen. Es geht um Mobbing, problematische Inhalte, Schönheitsideale und die Frage, was soziale Medien mit der Entwicklung von Kindern und Jugendlichen machen.

Auch in der Schweiz wird die Debatte intensiver. Kinder- und Jugendorganisationen fordern mehr Schutz, politisch wird über strengere Regeln und Altersgrenzen diskutiert. Andere warnen davor, mit einem Mindestalter ein Problem lösen zu wollen, das sich technisch leicht umgehen lässt. Sie sagen: Entscheidend sind Medienkompetenz, Begleitung und mehr Verantwortung der Plattformen.

Braucht es also in der Schweiz ein Mindestalter für Social Media? Würde das Kinder und Jugendliche wirksam schützen oder wäre es vor allem Symbolpolitik? Und wer trägt die Verantwortung: der Staat, die Eltern, die Schule oder die Plattformen?

Darüber diskutieren im Forum:


· Pro Mindestalter: Jörg Berger, Verband Schulleiterinnen und Schulleiter Schweiz
· Contra Mindestalter: Mirco Manetsch, Medienpädagoge



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