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Wölfe sind längstens wieder heimisch in der Schweiz. Nicht zur Freude aller.
Keystone/Marco Schmidt
abspielen. Laufzeit 56:05 Minuten.
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Wie weiter mit dem Wolf?

Der Schweizer Wolfsbestand wächst. Aber auch die Nutztierrisse nehmen zu. «Die Wölfe verlieren ihre Scheu, es muss einfacher werden, problematische Tiere zu schiessen», sagen die einen. «Die Hürden zum Abschuss müssen hoch bleiben», sagen andere und verweisen auf den ausbaufähigen Herdenschutz.

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Herdenschutz
Bundesbern und die Kantone plädieren für den Herdenschutz, um Schafrisse vorzubeugen. Nicht alle Alpgebiete liessen sich einzäunen. An gut ausgebildete Herdenschutzhunden herrsche zudem Mangel, sagen Kritiker. Herdenschutz funktioniere gut, sollte aber noch besser abgegolten werden. Zudem eigne sich nicht jede Alp zum Sömmern der Tiere, sagen andere.

Regulieren oder sensibilisieren
Den Wolf Wolf sein lassen und den Umgang mit ihm lernen, so wie Kanada mit den Bären lebt, sagen die einen. Kritiker sind da anderer Meinung. Man müsse den Wölfen die Scheu vor dem Menschen wieder beibringen und das funktioniere nur durch Abschuss von Wölfen, die sich ein Nutztier holen.

Gäste im Forum:

  • Marcel Züger, Biologe ETH, Kanton Graubünden. Er ist für eine stärkere Regulierung der Wölfe, als es heute der Fall ist.

  • David Gerke, Präsident pro Wolf, Kanton Solothurn. Er setzt sich für besseren Herdenschutz ein und für eine massvolle Regulierung der Wölfe.

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