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Marcelo Nisinman: Das Bandoneon am Mizmorim Festival

Barockmusik von Bach-Vater und Bach-Sohn wird in diesem Programm vom Mizmorim Festival mit jüdischen Liedern aus verschiedenen Weltgegenden und Jahrhunderten kontrastiert, gesungen auf Ladino, Jiddisch und Hebräisch.

Das Motto des Mizmorim Festivals dieses Jahr: Jerusalem. Jerusalem - ein Ort, der emotional stark aufgeladen ist und für das Christentum, den Islam und das Judentum von grosser Bedeutung ist. Für den argentinisch-schweizerischen Komponisten Marcelo Nisinman ist Jerusalem auch ein kultureller Referenzraum. Er hat nicht nur die jüdischen Lieder für das Mizmorim Festival arrangiert, sondern auch komponiert. Seine Uraufführung heisst: «The Silent Wall» und feiert die kulturelle Vielfalt. Es verweist auf einen ganz konkreten Ort in Jerusalem, auf die Westmauer, die religiöse Stätte im jüdischen Viertel der Altstadt.

Carl Philipp Emanuel Bach: Triosonate für Flöte, Violine und Cembalo d-Moll Wq 145
Marcelo Nisinman: The Silent Wall für Flöte, Violine, Bandoneon und Cembalo. Auftragskomposition des Mizmorim Festivals (Uraufführung)
Drei jüdische Lieder in Fassungen für Stimme, Flöte, Violine, Bandoneon und Cembalo von Marcelo Nisinman: Zion tamati, Ani tsame & Eibike Yerushalayim
Johann Sebastian Bach: Triosonate für Flöte, Violine und Cembalo c-Moll aus dem Musikalischen Opfer BWV 1079
Drei jüdische Lieder in Fassungen für Stimme, Flöte, Violine, Bandoneon und Cembalo von Marcelo Nisinman: Yefe nof, Ir me kero & Simchu et Yerushalayim

Hila Baggio, Stimme
Ariel Zuckermann, Traverso
Ilya Gringolts, Violine
Marcelo Nisinman, Bandoneon
Francesco Corti, Cembalo

Konzert vom 23. Januar 2026, Auditorium SRF, Meret Oppenheim Hochhaus, Basel (Mizmorim Festival)

Auch im zweiten Mizmorim-Konzert wird musikalisch auf verschiedenen Zeitebenen herumgehüft: Im Programm vom Vokalensemble Voces Soaves mit dem Titel «Wenn ich Dein vergesse» trifft Hildegard von Bingen auf Yehezel Braun und Stefan Wolpe.

Und zum Schluss gibt’s noch einen Ausschnitt aus dem Eröffnungskonzert: Der Klarinettist David Krakauer, einer der bekanntest Klezmer-Musiker überhaupt, und die Pianistin Kathleen Tagg, die gerne auch experimentell unterwegs ist, spielen zwei Klezmer-Lieder und das Stück «November 22» des syrischen Komponisten Kinan Azmeh.

Das Konzert steht unbeschränkt zum Nachhören zur Verfügung.

Gespielte Musik

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