Zum Inhalt springen

Header

Inhalt

«Seufzen und Verlangen»: Patricia Kopatchinskaja, Camerata Bern

Der Tod und das persönliche Leid begleitet die Musik des Amerikaners Michael Hersch. Kein einfaches Thema, das aber bei der wagemutigen Patricia Kopatchinskaja auf fruchtbaren Boden fiel: Sie bestellte für sich und die Camerata Bern ein neues Stück bei Hersch.

Jetzt hören

«Agatha» heisst die Kantate, die gleichermassen von der Figur der christlichen Märtyrerin inspiriert ist wie durch eine persönliche Erfahrung des Komponisten. Patricia Kopatchinskaja hat aber nicht nur dieses neue Stück nach Bern gebracht, sie hat sich gleich einen eindringlichen Musikkontext einfallen lassen: Ein Programm, das das Seufzen musikalisch sinnfällig miteinbezieht und Bezüge vom Barock bis ins Heute auffächert.

Johann Sebastian Bach: «Seufzer, Tränen, Kummer, Not» aus der Kantate «Ich hatte viel Bekümmernis» BWV 21
Karl Amadeus Hartmann: «Fantasie – Adagio» aus dem Kammerkonzert für Klarinette und Streicher
Michael Hersch: Agatha. Kantate für Sopran, Violine, Klarinette und Ensemble (Uraufführung)
Johann Sebastian Bach: «Liebster Jesu, mein Verlangen» aus der Kantate BWV 32
Orlando di Lasso: Susanne un jour (Transkription für Sopran und Streicher von Michael Hersch)
György Ligeti: «Mesto, rigido e cerimoniale» aus «Musica Ricercata» für Klavier
Wolfgang Amadeus Mozart: Sinfonie Nr. 40 g-Moll KV 550

Camerata Bern
Patricia Kopatchinskaja, Violine und Leitung
Ah Young Hong, Sopran
Reto Bieri, Klarinette

Konzert vom 21. Februar 2020, Casino Bern