Seine avantgardistische Haltung bestand darin, dass er in einer sehr einfachen musikalischen Sprache komponiert hat. Die Musik scheint leicht verständlich und direkt erfassbar. Wie tief Kancheli dabei dachte, geht aus dem Vorwort des Klavierquartetts hervor, das dieses Konzert eröffnet:
«lmmer wieder sehen wir mit tiefem Bedauern, wie unser Planet neben den offensichtlichen Verbesserungen der zivilisierten Welt von Blutvergiessen und Gegensätzen auseinandergerissen wird. Und keine kreative Tat ist in der Lage, dieser destruktiven Kraft zu widerstehen, die so leicht die fragilen Möglichkeiten des Fortschritts ausschlägt. Indem ich mir all das, was um mich herum geschieht, sehr zu Herzen nehme, versuche ich in meiner Musik den Seelenzustand auszudrücken, den ich fühle. Ich schreibe grundsätzlich für mich selbst, ohne irgendwelche Illusionen darüber zu hegen, dass - wie Dostojewski sagte - 'Schönheit die Welt retten wird'. Darum ist meine Musik eher traurig als glücklich und eher an das einsame Individuum als an die Gesellschaft gerichtet.»
Giya Kancheli: In l’istesso tempo. Klavierquartett (1996)
Giya Kancheli: 18 Miniaturen für Klarinette und Klavier (2019)
Julian Milkis, Klarinette
Nikoloz Rachveli, Klavier
Konstantin Gotsiridze, Violine
Ekaterine Gardavadze, Viola
George Nadarashvili, Violoncello
Sonia Zholobova, Klavier
Konzert vom 25. Oktober 2025, Augustinerkirche, Zürich (ZMF Zurich Music Festival)
Das Konzert steht unbeschränkt zum Nachhören zur Verfügung.
«lmmer wieder sehen wir mit tiefem Bedauern, wie unser Planet neben den offensichtlichen Verbesserungen der zivilisierten Welt von Blutvergiessen und Gegensätzen auseinandergerissen wird. Und keine kreative Tat ist in der Lage, dieser destruktiven Kraft zu widerstehen, die so leicht die fragilen Möglichkeiten des Fortschritts ausschlägt. Indem ich mir all das, was um mich herum geschieht, sehr zu Herzen nehme, versuche ich in meiner Musik den Seelenzustand auszudrücken, den ich fühle. Ich schreibe grundsätzlich für mich selbst, ohne irgendwelche Illusionen darüber zu hegen, dass - wie Dostojewski sagte - 'Schönheit die Welt retten wird'. Darum ist meine Musik eher traurig als glücklich und eher an das einsame Individuum als an die Gesellschaft gerichtet.»
Giya Kancheli: In l’istesso tempo. Klavierquartett (1996)
Giya Kancheli: 18 Miniaturen für Klarinette und Klavier (2019)
Julian Milkis, Klarinette
Nikoloz Rachveli, Klavier
Konstantin Gotsiridze, Violine
Ekaterine Gardavadze, Viola
George Nadarashvili, Violoncello
Sonia Zholobova, Klavier
Konzert vom 25. Oktober 2025, Augustinerkirche, Zürich (ZMF Zurich Music Festival)
Das Konzert steht unbeschränkt zum Nachhören zur Verfügung.