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Pinselzeichnung, die Martin Heidegger darstellt, von Herbert Wetterauer, frei gestaltet nach einer Fotografie von Fritz Eschen.
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Der Antisemit Martin Heidegger

In Martin Heideggers kürzlich veröffentlichten «Schwarzen Heften» aus den Jahren 1938-41 finden sich heftige antisemitische Passagen, die die Rezeption seines Werks beschädigen dürften.

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Peter Trawny, Leiter des Martin-Heidegger-Instituts an der Bergischen Universität in Wuppertal, beschäftigt sich in seinem Buch «Heidegger und der Mythos der jüdischen Weltverschwörung» mit dem Antisemitismus des deutschen Philosophen.

Im Gespräch kommentiert der 50-jährige Philosoph drei signifikante Passagen und beantwortet unter anderem die Frage, ob Heideggers Werk nun neu zu bewerten ist.

Buchhinweise:
Peter Trawny: «Heidegger und der Mythos der jüdischen Weltverschwörung», Vittorio Klostermann, 2014.

Martin Heidegger: «Schwarze Hefte», 1931- 41, Heidegger-Gesamtausgabe, Bände 94 bis 96, Hg. Peter Trawny, Vittorio Klostermann, 2014.