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Improvisierte Leinwand inmitten der Wüste: am Festival FiSahara.
SRF / Judith Huber
abspielen. Laufzeit 56:16 Minuten.
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FiSahara - Filmfestival im Flüchtlingslager

Seit 40 Jahren leben Tausende von Flüchtlingen in Lagern in der Sahara. Der Traum vom eigenen Land hat sich für die Einwohner der ehemals spanischen Kolonie West-Sahara nicht erfüllt. Ein Filmfestival versucht, diesen Konflikt der Vergessenheit zu entreissen und die Flüchtlinge geistig anzuregen.

1975 gab der spanische Diktator Franco die Kolonie West-Sahara auf. Der Nachbar Marokko nutzte die Gelegenheit und besetzte das Territorium. Es kam zum Krieg mit der «Polisario», die für die Sahrauis einen unabhängigen Staat anstrebte. 40 Jahre danach leben noch immer Tausende von Flüchtlingen in Lagern - in der Wüste. Der Traum vom eigenen Land hat sich nicht erfüllt. Das Filmfestival «FiSahara» bringt seit zwölf Jahren Unterhaltung und Gedankenanstösse in diese lebensfeindliche Umwelt.

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