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Künste im Gespräch – Kreative Lösungen

Nicht abgesagt – Die Münchener Biennale soll trotz Ausgehbeschränkungen als «dynamisches» Festival stattfinden. Und: Kunst im Netz – sie braucht keine offenen Museen, bloss Bandbreite und Laptops.

Wie viele andere mussten sich auch die Macher der renommierten «Münchener Biennale – Festival für neues Musiktheater» rasch entscheiden: Wie umgehen mit der Corona-Krise? Die beiden Leiter, Daniel Ott und Manos Tsangaris, entschieden sich, die Biennale im Mai nicht abzusagen, sondern als «dynamisches» Festival durchzuführen. Und das heisst: Am geplanten Programm festhalten, es aber zeitlich und räumlich versetzt stattfinden zu lassen. Was das noch mit Festival zu tun hat und was wir vielleicht daraus lernen können, erklärt Festivalleiter und CH-Komponist Daniel Ott im Gespräch.

Viele Museen und Kunst-Institutionen haben in den letzten Wochen kreative Ideen entwickelt, um trotz geschlossener Türen Kunst zu zeigen. Sie vermitteln analoge Kunst digital. Das ist nicht immer einfach. Einen entscheidenden Vorsprung hat da Kunst, die fürs Netz entstand. Sie funktioniert per se am Bildschirm. Spezialisiert auf dieses Genre ist das Haus der elektronischen Künste Basel. Direktorin Sabine Himmelsbach erläutert im Gespräch, welche digitalen Werke wo zu entdecken sind.

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Point of new return Box aufklappen Box zuklappen
20:36 min, Florian Hauser
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Unter diesem Motto soll im Mai die Münchener Biennale starten. Ein seltsamer Slogan – aber ein Hinweis darauf, dass Kunst nie nur für sich allein stehen will, sondern auch gesellschaftliche Probleme spiegeln will. Ein Innehalten und Neu-Überdenken, dass in der gegenwärtigen Situation für uns alle und nicht nur für Künstler aktuell geworden ist.

Der Intendant Daniel Ott erzählt im Gespräch vom geplanten Festival – und ob wir alle durch die erzwungene Reduktion vielleicht etwas lernen können.

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Gute Zeiten für Kunst im Netz Box aufklappen Box zuklappen
20:53 min, Ellinor Landmann
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Geschlossene Museen und Kunst-Institutionen sind in den letzten Wochen kreativ geworden und versuchten, analoge Kunst digital zu vermitteln. Viel einfacher hat es da die Kunst, die keine Ausstellung braucht, weil sie genuin fürs Netz entstand. Sie braucht keine Vermittlung, sondern funktionierte schon immer alleine mit genügend Bandbreite auf einem Laptop.

Wo spannende digitale Kunstwerke zu finden sind, was sie auszeichnet und welche aktuellen net art-Ausstellungen sehenswert sind, darüber spricht Sabine Himmelsbach, Direktorin des Hauses für elektronische Kunst Basel.