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Künste im Gespräch – Lagermusik, Fussballkrimi und wütende Lieder

Berliner Musiker helfen im griechischen Flüchtlingslager Kindern, mit Instrumenten aus dem Alltag auszubrechen. Gerhard Henschel «kriminalisiert» Fussballfunktionäre, und Tania Saleh macht in Beirut Musik gegen die eigene Wut.

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Nach dem Vorbild von «El Sistema» aus Venezuela stellten Berliner Orchestermusiker für das Projekt «Hangarmusik» Instrumente zur Verfügung und spielten gemeinsam mit Kindern Orchestermusik von Bach, Beethoven und Mahler. Nun helfen sie auch Flüchtlingskindern auf der griechischen Insel Chios, für ein paar Stunden ihren elenden Alltag zu vergessen.

In seinem neuen Krimi nimmt der Schriftsteller und Satiriker Gerhard Henschel die Welt des Fussballs ins Visier und lässt sein Ermittlerpaar Gerold/Fischer auf Funktionäre und Potentaten los. Ein Gespräch über Fussball und die Möglichkeiten satirischen Schreibens. Und über die Abschaffung der FIFA.

Für die Sängerin und Songschreiberin Tania Saleh aus Beirut ist Musik ein geheimer Ort, an den sie sich zurückzieht. Musik ist die einzige Konstante, die ihr während des Bürgerkriegs im Libanon und der israelischen Invasionen Halt gibt. Sie hat ein neues Album veröffentlicht: «10 A.D.» – A.D. steht für «After Divorce» – zehn Jahre nach der Scheidung. Zehn Lieder über alles, was sie hasst. Saleh singt über die Wut auf die patriarchalen Strukturen im Libanon.

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