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Von Löwen und Menschen: Bilanz vom 76. Filmfestival Venedig

Glamour, Glamour, Glamour! Die 76. Ausgabe des weltweit ältesten Filmfestivals in Venedig bringt dieses Jahr richtig viele Hollywood- und andere Stars auf den Lido. Für Diskussionsstoff wird wohl die Untervertretung von Filmemacherinnen im Hauptprogramm oder die Einladung von Roman Polanski sorgen.

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Meryl Streep wird erwartet, ebenso Brad Pitt, Robert De Niro, Juliette Binoche, Johnny Depp, Scarlett Johansson und viele mehr. Aber auch für Diskussionsstoff ist reichlich vorgesorgt: Nur gerade zwei Regisseurinnen sind im Wettbewerb vertreten. Und Roman Polanski, des sexuellen Missbrauchs von Minderjährigen beschuldigt, präsentiert am Lido seinen neuen Film «J'accuse».

Im Zentrum der Gesprächsrunde zum Abschluss des Filmfestivals sollen aber die Filme stehen, die im internationalen Wettbewerb präsentiert werden und die - hoffentlich - zu reden geben. Der Wettbewerb ist sehr breit gefächert: die Filme stammen aus allen Erdteilen, Themen und Filmstile sind sehr unterschiedlich.

Das geht von «The Perfect Candidate» der saudischen Regisseurin Haifaa Al Mansour, die Geschichte einer Ärztin, die im männerdominierten Saudi-Arabien in die Politik möchte bis zur mit Spannung erwarteten Batman-Seitengeschichte «Joker» mit Joaquin Phoenix in der Hauptrolle.

Am runden Venedig-Stammtisch diskutieren, wie jedes Jahr Anke Leweke und Peter Claus mit SRF-Filmredaktorin Brigitte Häring.