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Im Einsatz: Kurt Pelda im Sommer 2012 auf einem Hausdach im syrischen Aleppo.
zvg
abspielen. Laufzeit 56:08 Minuten.
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Kurt Pelda – Pendler zwischen Krieg und Frieden

Der Schweizer Kriegsreporter Kurt Pelda reist dorthin, wo sich sonst kaum noch westliche Journalisten hin trauen: Syrien gilt weltweit als gefährlichstes Land für Korrespondenten. Kurt Pelda zieht es trotzdem immer wieder in den Bürgerkrieg. Er will mit seinen Bildern und Texten aufrütteln.

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Mehr als einmal schon musste Kurt Pelda um sein Leben rennen. Der 49-jährige Schweizer Journalist reist seit rund 30 Jahren regelmässig in Krisengebiete in aller Welt.

Er ist nah dran, wenn Bomben niedergehen und Scharfschützen in Verstecken lauern. Pelda berichtet von dort, wo es täglich Verletzte und Todesopfer gibt und die Zivilbevölkerung unter grossen Entbehrungen leidet.

«Der Abschied von meinen zwei Buben ist für mich vor jeder Reise das Schwierigste», sagt der freie Fernseh- und Zeitungsjournalist. Er lebt in der Stadt Zürich, ist aber in Basel aufgewachsen. Am meisten Angst hat er davor, entführt zu werden und seine Kinder sehr lange nicht mehr oder gar nie mehr wiederzusehen.

Zugang zu verschlossenen Türen
Trotz Krieg hat Kurt Pelda in Syrien Freundschaften geschlossen. Und er hat Vertrauensleute gefunden, die ihm für seine Reportagen Türen öffnen, die sonst verschlossen blieben.

In der Sendung «Menschen und Horizonte» erzählt Kurt Pelda, dass er hofft, mit seinen Reportagen einen Beitrag gegen den Krieg und das Flüchtlingselend zu leisten. Er berichtet, wie er sich nach der Rückkehr in die Schweiz von seinen gefährlichen Reisen erholt. Ausserdem beantwortet er die Frage, wie es ihm gelingt, die schlimmen Bilder und Erlebnisse zu verarbeiten.

Erstausstrahlung: 1. Juni 2014

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