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Liebe auf Distanz: Kaija Saariahos "L'amour de loin"

Die Musik glitzert und scheint zu schweben, der Gesang betört, und die Fragen, die diese Oper aufwirft, greifen tief.

Kann man sich trotz physischer Distanz verlieben? Was genau lieben wir, wenn wir uns in jemanden verlieben? Lieben wir dann wirklich diese Person? Oder die Vorstellung, die wir von dieser Person haben? Und wie gehen wir damit um, wenn ein geliebter Mensch stirbt?

Diese so zeitlosen wie gerade auch hochaktuellen Fragen hat sich die finnische Komponistin Kaija Saariaho gestellt als sie ihre erste Oper "L'amour de loin" schrieb. Sie bezeichnet im Interview dieses Werk gar als eine musikalische Recherche über die Liebe. Ausserdem erläutert sie musikalische Details und erzählt, an welcher Stelle manche Frauen aufhorchen und manche Männer auf die Uhr zu schauen beginnen.

Seit der Uraufführung bei den Salzburger Festspielen im Jahr 2000 wurde Saariahos erste Oper bereits mehrfach an verschiedenen Häusern gespielt. Auch an der Metropolitan Opera in New York; und dort war mit ihr und nach mehr als 100 Jahren wieder einmal eine Oper einer Komponistin zu erleben.

Gespielte Musik