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Pochen und Beben – Der Komponist Charles Uzor

Mit sieben Jahren hat er seine Muttersprache Igbo vergessen und eine neue Sprache gelernt: Schweizerdeutsch. Charles Uzor macht sich in seiner Musik auf den Weg zurück in seine nigerianische Kindheit, in die «pochende und bebende Natur» der afrikanischen Tropen. Ein Gespräch mit Cécile Olshausen.

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«Mothertongue» heisst ein fünfteiliger Kompositionszyklus von Charles Uzor – es ist der Versuch, seine Kindheitssprache Igbo wiederzufinden. Der St. Galler Komponist erzählt von der fernen Stimme seiner Mutter und seiner Flucht aus Nigeria während des Biafra-Krieges. Er nimmt uns aber auch mit in einen Klangraum aus afrikanischen Vogelstimmen, er bekennt seine Liebe zur alten Musik und verrät, dass er sich selbst manchmal als «Renaissancemenschen» sieht und er findet: Stille ist die schönste Musik.

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