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Vom Fragment zur Fiktion: Jannik Giger

Der Basler Komponist und Videokünstler sammelt Versatzstücke historischer Musik, die er in seinen Installationen und Kompositionen samplet, verfremdet und verdichtet. Ein Porträt.

Mit Vergnügen demontiert Jannik Giger Selbstverständlichkeiten. Zum Beispiel jene der klassischen Musik. In «Krypta» puzzelt er einen Chor aus Stimmen berühmter Maestri zusammen und hält so der männerdominierten klassischen Musik den Spiegel vor. In seiner Installation «Gabrys und Henneberger – Transformationen» erforscht er die kommunikative Kraft des Dirigierens, indem er die Uraufführung seiner Komposition «Clash» als Stummfilm zeigt.

Am wohlsten fühlt sich Jannik Giger dabei in Zwischenräumen: zwischen Kunsthaus und Konzertsaal, zwischen realen Instrumenten und Elektronik, zwischen Probe und Aufführung, zwischen Original und Fake, zwischen fremd und vertraut.

Gespielte Musik