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31.05.2026, 08:30 Uhr Buddhismus im Westen: Einflüsse auf Alltag und Philosophie

Für die einen geht es um Achtsamkeit, Glück oder Meditation, für die anderen um ethische Fragen und Philosophie: Buddhistische Konzepte sind längst in die westliche Alltagskultur eingeflossen. Was haben sie mit einem vermeintlich ursprünglichen Buddhismus zu tun? Und wie kam dieser in den Westen?

Legende: Bild: gettyimages:Thomas Winz

Ob bei Kursen zur Stressbewältigung durch Achtsamkeit, in Romanen wie «Siddartha» von Hermann Hesse oder «Berlin Alexanderplatz» von Alfred Döbelin, in Kompositionen von John Cage oder in der Philosophie von Arthur Schopenhauer: Mal direkt, mal indirekt sind Einflüsse der buddhistischen Traditionen erkenn- und belegbar.

Diesen Verbindungen geht der Autor und Übersetzer Hans-Günter Wagner im neuen Buch «Buddhismus. Eine Spurensuche in der westlichen Kultur» nach. Damit führt er auch in die Entstehungsgeschichte des Buddhismus ein und vergleicht buddhistische Vorstellungen etwa in der Philosophie, Ökonomie oder Ökologie mit entsprechend westlichen Konzepten.

Autorin: Léa Burger

Buchhinweis:
Hans-Günter Wagner: «Buddhismus. Eine Spurensuche in der westlichen Kultur». Origo, 2026.

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