Ob bei Kursen zur Stressbewältigung durch Achtsamkeit, in Romanen wie «Siddartha» von Hermann Hesse oder «Berlin Alexanderplatz» von Alfred Döbelin, in Kompositionen von John Cage oder in der Philosophie von Arthur Schopenhauer: Mal direkt, mal indirekt sind Einflüsse der buddhistischen Traditionen erkenn- und belegbar.
Diesen Verbindungen geht der Autor und Übersetzer Hans-Günter Wagner im neuen Buch «Buddhismus. Eine Spurensuche in der westlichen Kultur» nach. Damit führt er auch in die Entstehungsgeschichte des Buddhismus ein und vergleicht buddhistische Vorstellungen etwa in der Philosophie, Ökonomie oder Ökologie mit entsprechend westlichen Konzepten.
Autorin: Léa Burger
Buchhinweis:
Hans-Günter Wagner: «Buddhismus. Eine Spurensuche in der westlichen Kultur». Origo, 2026.