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15.02.2026, 08:30 Uhr Daoismus heute: Was wir von Zhuangzi über Gelassenheit lernen

«Der Weg entsteht, indem er gegangen wird» – das ist einer der vielen Sinnsprüche des chinesischen Gelehrten Zhuangzi, der vor rund 2400 Jahren daoistische Texte weiterentwickelt hat. Das Buch «Zhuangzi besser verstehen» zeigt, wie hilfreich die Lehren des Dao heute sein können.

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Der Daoismus ist neben dem Konfuzianismus und dem Buddhismus eine der drei grossen Lehren, die China massgeblich geprägt haben. Im Zentrum des Daoismus steht die Idee eines allumfassenden Wirkprinzips, das die Geschicke des Universums lenkt. Gleichzeitig dient das «Dao» – zu Deutsch «der grosse Weg» – auch als Anleitung für ein gelingendes und langes Leben.

Der Ursprung des Dao liegt über 2500 Jahre zurück und wird dem chinesischen Gelehrten Laotse zugeschrieben, der der Legende nach Weisheiten im sogenannten «Daodejing», der Gründungsschrift des Daoismus, gesammelt haben soll. Rund hundert Jahre nach Laotse taucht der chinesische Dichter und Philosoph Zhuangzi auf, der die teilweise schwer verständlichen Texte aus dem Daodejing in kurzen, lebhaften Geschichten greifbarer macht.

Der Deutsche Didaktiker und Autor Michael Wittschier wagt nun in seinem neuen Buch «Zhuangzi besser verstehen» eine weitere Verständnisstütze, mit der das Prinzip des Dao noch besser ins heute transportiert werden kann.

Was können uns die klugen und teilweise auch humorvollen Gleichnisse von Zhuangzi heute vermitteln? Und wie kann uns in Zeiten von Leistungsdruck und Selbstoptimierung die daoistische Kunst des «Nicht-Tuns» Inspiration für mehr Gelassenheit geben? Diesen und anderen Fragen geht diese «Perspektiven»-Sendung nach.


Autor: Igor Basic

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