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Die Zahl der Festnetz-Anschlüsse ist in der Schweiz seit Jahren am sinken
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Wer braucht noch einen Festnetz-Anschluss?

Der Frühlingsputz steht vor der Tür und mit ihm die Frage: Kann ich mein Festnetz-Telefon entsorgen? Fast immer ist die Antwort: ja.

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  • In den meisten Kombi-Paketen der Telekom-Anbieter ist der Festnetz-Anschluss heute neben Internet, Fernsehen und Handy mit inbegriffen und verursacht so keine zusätzlichen Kosten. Doch wer zu Hause konstant guten Mobilfunkempfang hat, braucht neben dem Handy nicht auch noch ein Festnetz-Telefon.
  • In vielen Handy-Abonnementen gilt heute eine Flatrate für Gespräche im nationalen Netz. So sind Gespräche am Handy nicht teurer als mit dem Festnetz-Telefon – kostenpflichtige Sondernummern können allerdings eine Ausnahme sein.
  • Das Smartphone hat in den letzten Jahren auch in Sachen Sprachqualität aufgeholt. Gespräche im mobilen Netz klingen deshalb oft gleich gut oder sogar besser als übers Festnetz.
  • Auch wer vor Strahlenbelastung Angst hat, fährt mit dem Festnetztelefon nicht unbedingt besser. Tragbare Festnetz-Telefone senden ähnlich wie Handys hochfrequente elektromagnetische Felder aus. Einzig beim kabelgebundenen Telefon ist das nicht der Fall. Allerdings: Nach aktuellem Stand der Wissenschaft geht von solchen elektromagnetischen Feldern keine Gesundheitsgefahr aus.
  • Einen Festnetz-Anschluss braucht nur, wer auf alle Fälle jederzeit erreichbar sein will und die (seltenen) Ausfälle des mobilen Netzes fürchtet.
  • Ein Festnetz-Anschluss kann auch für Familien nützlich sein, deren Kindern (noch) kein eigenes Handy haben. So ersparen sich die Eltern, zur Telefonzentrale des Nachwuchses zu werden oder das eigene Smartphone stundenlang für «wichtige» Gespräche ausleihen zu müssen.
  • Im Homeoffice kann ein Festnetzanschluss ausserdem helfen, Privates von Beruflichem zu trennen. Das Klingeln des Festnetztelefons auf dem Bürotisch kann dann nach Feierabend einfach ignoriert werden.