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IMAGO / Agencia EFE
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«Freiheit und Sehnsucht» in Klosters

Eine Reise aus der Schweiz nach Italien bietet das Eröffnungskonzert des diesjährigen Musikfestivals in Klosters. Gioacchino Rossini eröffnet mit dem Schweizer Freiheitshelden Wilhelm Tell, mitsamt Sonnenaufgang in den Bergen, Gewitter, Kuhreigen und der bekannten Reiterattacke.

Felix Mendelssohn hingegen hat die Alpen bereits hinter sich, er findet sich in südländischer Wärme wieder und tanzt am Ende gar einen temperamentvollen Saltarello auf dem Dorfplatz von Amalfi. Dazwischen, quasi als emotionales Gebirge, das Klavierkonzert von Robert Schumann. Der Tessiner Pianist Francesco Piemontesi lotet darin jeden Felsspalt aus, jede Klangfarbe und Seelenregung.

Gioachino Rossini: Ouvertüre aus «Wilhelm Tell»
Robert Schumann: Klavierkonzert a-Moll, op. 54
Felix Mendelssohn: Sinfonie Nr. 4 A-Dur op. 90 «Italienische»

Münchener Kammerorchester
Pablo Heras-Casado, Leitung
Francesco Piemontesi, Klavier

Konzert vom 30. Juli 2022, Arena Klosters

Das Konzert steht unbegrenzt zum Nachhören zur Verfügung.

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