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Licht und Schatten

Musik, die von Licht und Schatten, von Hoffnung und Enttäuschung erzählt. An den Appenzeller Bachtagen war zu hören, wie die Klassiker Haydn und Beethoven auf die Realpolitik ihrer Zeit reagierten.

Erst wollte Beethoven seine «Eroica»-Sinfonie begeistert Napoleon Buonaparte widmen, nahm diesen Plan jedoch zurück aus Enttäuschung über dessen Machtgelüste. Und Haydns «Paukenmesse» ist gar eine direkte Reaktion auf Napoleons Kriegsfeldzüge, als der französische Kaiser die Stadt Wien bedrohte. Das Kanonengrollen hat auf die Paukenwirbel der Messe abgefärbt.

Joseph Haydn: Missa in tempore belli Hob. XXII:9 «Paukenmesse»
Ludwig van Beethoven: Sinfonie Nr. 3 Es-Dur op. 55 «Eroica»

Chor und Orchester der J. S. Bach-Stiftung
Rudolf Lutz, Leitung
Julia Doyle, Sopran
Margot Oitzinger Alt
Georg Poplutz, Tenor
Peter Harvey, Bass

Konzert vom 17. August 2022, Tonhalle St. Gallen (Appenzeller Bachtage)

Das Konzert steht unbegrenzt zum Nachhören zur Verfügung.

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