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Frühlingssonne Sonnenbrand im März – ein unterschätztes Risiko

Das sonnige Frühlingswetter sorgt für Glücksgefühle, erhöht aber auch die Gefahr von Sonnenbrand.

Momentan werden die Tage spürbar länger. Pro Tag kommen rund dreieinhalb Minuten Sonnenlicht dazu. Gleichzeitig nimmt die Belastung durch die Sonnenstrahlung deutlich zu.

Mehr Strahlung wegen kürzerem Weg

Aufgrund des höheren Sonnenstands wird der Weg der Sonnenstrahlung durch die Atmosphäre derzeit jeden Tag kürzer. Im Vergleich zum Winter wird die Strahlung auf ihrem Weg zur Erde daher weniger absorbiert und gestreut und ist somit intensiver.

Unterschätzte Sonnenbrandgefahr im März

Obwohl die Sonnenstrahlung derzeit weit vom jährlichen Maximum im Juni entfernt ist, ist die Gefahr eines Sonnenbrands aktuell besonders hoch. Einerseits ist die Haut nach dem Winter weniger stark pigmentiert und somit empfindlich. Andererseits geben uns die noch relativ tiefen Temperaturen eine falsche Sicherheit.

Blühender Baum auf Wiese mit Sonnenuntergang im Hintergrund.
Legende: Die Märzsonne wird oft unterschätzt. Michael Wüthrich

Bei 25 Grad Mitte September überlegt man sich nicht zweimal, ob man bei der Wanderung Sonnencreme verwendet oder nicht. An einem sonnigen Märztag wird der Sonnenschutz dagegen meist vernachlässigt, obwohl die Sonnenstrahlung gleich stark wie im September ist.

Grösstes Risiko beim Frühlingsskifahren

Auf den Skipisten ist Sonnenschutz besonders wichtig. Die Sonnenbelastung wird durch den Schnee nahezu verdoppelt. Neuschnee reflektiert rund 90 Prozent der Sonnenstrahlung, sodass die Strahlung nicht nur von oben, sondern auch von unten kommt.

Frisch präparierte Skipiste im Sonnenschein.
Legende: Schönwetterskifahrer aufgepasst: Der Schnee erhöht die Gefahr eines Sonnenbrands. Schneekristalle wirken wie unzählige kleine Spiegel, die fast die gesamte Strahlung reflektieren. Susanne Mühlematter

Selbst ohne Schnee ist die Sonnenstrahlung in den Bergen stärker als im Flachland. Je höher man steigt, desto dünner wird die Atmosphäre. Das heisst, die Anzahl der Luftteilchen, die die Sonnenstrahlung abschwächen, nimmt ab. Pro 1000 Meter Höhe steigt die UV-Strahlung um rund 10 Prozent.

Der UV-Index hilft

Zur Beurteilung der Sonnenbelastung hilft der UV-Index. Dezeit liegt er im Flachland bei 4 und in den Bergen bei 5 bis 8.

Meteo, 19.3.26, 12:50 Uhr

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