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Die neue Regierung ist gewählt: Resultate und Reaktionen
Aus Regionaljournal Bern Freiburg Wallis vom 30.11.2020.
abspielen. Laufzeit 10:14 Minuten.
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Wahlen Stadt Bern Erleichterung bei Rot-Grün, Ernüchterung bei den Bürgerlichen

Das linkgsgrüne Lager feiert das gute Wahlresultat. Lange Gesichter gibt es hingegen bei FDP und SVP.

Die Berner Stadtregierung bleibt in linker Hand. Das Rot-Grün-Mitte-Bündnis behält seine vier Sitze in der Regierung. Mit Marieke Kruit ist es der SP gelungen, den Sitz der abtretenden Ursula Wyss zu verteidigen.

Das beste Resultat erzielte Franziska Teuscher von den Grünen. Sie ist hoch erfreut: «Das zeigt, dass die Wählerinnen und Wähler mit unserer Politik zufrieden sind.» Sie will nicht davon sprechen, dass Rot-Grün in der Berner Stadtregierung ein Powerplay ausübt.

Diese fünf Personen regieren neu die Stadt Bern

  • Alec von Graffenried (bisher, GFL)
  • Franziska Teuscher (bisher, GB)
  • Marieke Kruit (neu, SP)
  • Michael Aebersold (bisher, SP)
  • Reto Nause (bisher, CVP)

Erleichtert ist Michael Aebersold (SP). Es war spekuliert worden, ob die schlechte Finanzsituation der Stadt Bern negative Auswirkungen hat auf die Wiederwahl des amtierenden Finanzdirektoren. War es auch für Aebersold eine Zitterpartie? «Eine Wiederwahl ist nie gegeben», so Aebersold. Aber er sei erleichtert, auch über das klare Ja zum Budget. «Die Bernerinnen und Berner scheinen anerkannt zu haben, dass ich die richtige Person dafür bin, die Finanzen weiterhin zu steuern.»

Erleichterung auch in der Mitte

Auch Reto Nause (CVP) wiedergewählt. Für ihn ist es eine grosse Genugtuung und auch eine Überraschung. «Ein bürgerliches Mitglied in der Regierung wäre jedoch hilfreich gewesen», so Nause. Nun bleibe er der letzte Mohikaner in der Stadtregierung.

Grosse Enttäuschung bei FDP und SVP

Die Enttäuschung bei FDP-Spitzenkandidat Bernhard Eicher ist gross. «Offenbar ist es uns nicht gelungen, unsere Wählerinnen und Wähler zu mobilisieren», so Eicher. Woran das gelegen habe, müsse man nun analysieren. Der SVP-Gemeinderatskandidat Thomas Fuchs spricht nicht von Enttäuschung, sondern von Frust: «Wenn wir eine breitere Liste aufgestellt hätten, hätte es geklappt.»

Regionaljournal Bern Freiburg Wallis, 17:30 Uhr und weitere Sendungen am Abstimmungssonntag;

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4 Kommentare

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  • Kommentar von Urs Sahli  (sahliu)
    Es macht einfach Spass in einer solchen Stadt zu wohnen. Dann hat Herr Schab wohl eine all zu grosse Ansprüche an die Wohnqualität. Nun ja, der Mensch hat verschiedene Ansprüche. Man will einfach nicht einsehen, dass diese schöne Stadt langsam vor die Hunde geht. Freue mich schon auf die vielen NEIN.
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    1. Antwort von Esther Jordi  (ejejej)
      Frau Sahli, gerne ein explizites JA von meiner Seite! Und was heisst langsam? Wieso fällt mir z. B. Reitschule inkl. Auswüchse ein?
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  • Kommentar von Peter Beutler  (Peter Beutler)
    Bern bleibt sich treu. Es macht seinen Namen als linkeste Gross-Stadt der Schweiz alle Ehre. Rotgrün holt 4 von 5 Sitze der Stadtregierung. Wohlgemerkt: im Proporzverfahren.
    Beachtlich! Nach 28 Jahren rotgrüner Mehrheit geht es weiter so. Vielleicht haben die beiden Eidg. Initiativen - sie wurden von den Stadtberner_innen klar angenommen – dazu beigetragen, die Linke zu mobilisieren.
    Bern ist das nationale Aushängeschild der sozialen, grünen und nachhaltigen Schweiz. Weiter so!
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    1. Antwort von klaus schwab  (nutzer)
      ...genau - und das schon seit fast 30 Jahren. Viel kann da nicht falsch gelaufen sein.
      Es ist einfach schön und macht Spass, in dieser Stadt zu leben.
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