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Interaktive Karte So gross sind die Unterschiede in der öV-Anbindung in der Schweiz

Eine Reise mit dem öffentlichen Verkehr dauert in der Schweiz viel länger, je nachdem, von wo aus man startet. Der Grund: Die Dichte der öV-Verbindungen variiert stark. Finden Sie es mit unserer interaktiven Grafik selbst heraus!

Von Savognin im Kanton Graubünden dauert es mit dem Postauto 20 Minuten, bis man im zehn Kilometer entfernten Tiefencastel ankommt. Von Olten braucht man, je nach Zugverbindung, halb so lange, um ins doppelt so weit entfernte Langenthal zu gelangen.

Es ist allgemein bekannt, dass gewisse Regionen der Schweiz weniger gut erschlossen sind als andere. Hier können Sie Ihre eigene Reichweite berechnen und mit derjenigen der benachbarten Städte und Dörfer vergleichen – dank eines Tools, das von der Hochschule für Landschaft, Ingenieurwesen und Architektur in Genf entwickelt und vom Westschweizer Radio und Fernsehen (RTS) mitkonzipiert wurde.

Es berechnet alle möglichen Ziele von einem gewählten Ausgangspunkt aus, gemäss einem definierten Fahrplan, unter Berücksichtigung von Umsteigeverbindungen und Fusswegen.

Auch bei längeren Fahrten können die Unterschiede sehr bedeutend sein. Die Topografie, die Grenzen sowie die Fahrpläne beeinflussen die Reisezeiten erheblich. Zu Stosszeiten kann eine Bernerin in vier Stunden fast die ganze Schweiz und den Süden Deutschlands erreichen, während es ein Genfer zwar im Flachland auch einigermassen weit schafft, aber sobald Berge im Spiel sind, ist sein Radius deutlich kleiner.

Grafik entwickelt von: F. Burgener, A. Durgnat, M. Gay-Balmaz, O. Malaspinas; Hochschule für Landschaft, Ingenieurwesen und Architektur in Genf.

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In einer ersten Version stand am Schluss des Artikels geschrieben, ein Genfer erreiche mit dem öffentlichen Verkehr in vier Stunden «nur das Mittelland und das angrenzende Frankreich». Auf Hinweis der SBB haben wir das präzisiert.

Regionaljournal Zürich/Schaffhausen, 11.1.2026, 17:30 Uhr;weds

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