Die Flughäfen der Schweiz verzeichneten im vergangenen Jahr einen neuen Rekord – mit 60 Millionen Passagierinnen und Passagieren, darunter 25 Millionen Transitpassagiere, die weiter ins Ausland flogen.
Der Bericht von RTS mit deutschen Untertiteln:
Heathrow, Schiphol oder Berlin-Brandenburg – die grossen Flughäfen gehören zu den beliebteren Reisezielen. Doch inmitten der grossen, europäischen Knotenpunkte findet sich auch eine kleine Überraschung: der Flughafen von Pristina.
Die kosovarische Hauptstadt empfing beinahe 800'000 Reisende aus der Schweiz. Mehr als Lissabon, Madrid oder Paris. Auch das albanische Tirana verzeichnete einen Zuwachs: Während es 2005 noch 5500 Reisende waren, sind es zwanzig Jahre später bereits über 100'000.
Schweizerinnen und Schweizer nutzen das Flugzeug kaum mehr für Inlandreisen – und wenn, dann darum, weil sie von dort aus weiter ins Ausland reisen. Nur gerade 20'000 Personen hatten einen Inlandflug ohne Weiterreise – 2005 war das noch bei 250'000 Personen mit Schweizer Pass der Fall.
Eine Mehrheit der Zwischenstopps erfolgte 2025 auf Schweizer Flughäfen und jenen der Nachbarländer, insbesondere in Deutschland. Aber auch die Vereinigten Arabischen Emirate sind für Personen mit dem Schweizer Pass zu einem wichtigen Transit-Hotspot geworden. Dubai ist inzwischen für Reisende aus der Schweiz das am meisten frequentierte aussereuropäische Reiseziel. Hier landeten im vergangenen Jahr über 700'000 Personen mit einem Direktflug aus der Schweiz – bei über der Hälfte war es jedoch lediglich ein Zwischenstopp.
Das Golfemirat hat sich in den vergangenen Jahren als einer der wichtigsten Player beim Flugtransit zwischen Europa und Asien etabliert: 2005 landeten dort «nur» 100'000 Passagiere aus der Schweiz, und ebenso viele blieben auch dort.