- Der Eurovision Song Contest 2026 erreichte weltweit 131 Millionen Menschen am TV.
- Im letzten Jahr in Basel waren es noch 166 Millionen.
- Mehrere Länder hatten den ESC im Streit um die Israel-Teilnahme boykottiert.
Der Rückgang ist für die Organisatoren keine Überraschung. Allein die Boykottländer Island, Irland, Spanien, die Niederlande und Slowenien standen im Vorjahr für ein Publikum von zusammen mehr als 28 Millionen Menschen.
Dass in der Schweiz weniger Menschen am TV zugeschaut haben, liegt auf der Hand: Der Schweizer Beitrag von Veronica Fusaro schaffte es nicht ins Finale und während der Finalshow lief ein Eishockey-WM-Spiel der Schweizer Nati.
Die höchsten Marktanteile erzielten Finnland, Schweden, Norwegen und Dänemark mit bis zu 92.8 Prozent.
ESC bleibt ein globales Phänomen
International blieb die Beteiligung hoch: Fans aus 148 Ländern gaben Stimmen ab. Ausserhalb der Teilnehmerstaaten gehörten die USA, Kanada, die Türkei und die Vereinigten Arabischen Emirate zu den aktivsten Voting-Märkten.
Während das TV-Publikum schrumpfte, legte der ESC dafür online weiter zu. Auf Social Media wurden bis Ende Mai mehr als 2.75 Milliarden Aufrufe gezählt.