Das diesjährige Sundance Film Festival ist eine grosse Abschiedsparty: Es ist das erste ohne Gründer Robert Redford (†89) nach seinem Tod im September und das letzte in Utah, bevor das Festival nach Boulder, Colorado, umzieht.
Legende:
Redfords Vermächtnis wird im Mittelpunkt des Sundance-Festivals stehen, unter anderem bei der jährlichen Spendengala am Freitagabend, bei der die Organisatoren dem Gründer des Sundance Film Festivals Tribut zollen werden.
Getty Images / Vera Anderson
«Dies ist ein Festival der Neuanfänge und Enden», sagte Redfords Tochter in einem Interview mit «The Associated Press». Das Vermächtnis von Robert Redford und die jahrzehntelange Geschichte von Sundance in Utah sind zentrale Themen des Festivals 2026.
Zeit für Neues
Aber auch in dieser Zeit des Wandels und der Veränderungen bleibt der Schwerpunkt des Festivals, nämlich die Filme, mit 90 Premieren bis zum 1. Februar so lebendig wie eh und je.
Ab 2027 zieht Sundance weiter nach Boulder, Colorado – ein Neuanfang nach vier Jahrzehnten in Utah, man brauche mehr Platz heisst es.
Festivalhinweis
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Das Das Sundance Film Festival dauert vom 22. Januar bis am Sonntag, dem 1. Februar.
Das Sundance Film Festival steht für die Förderung des unabhängigen Films. Es fungiert als wichtiger Marktplatz für den Filmvertrieb und als Sprungbrett für aufstrebende Talente.
Was sind Independent-Filme?
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Independent-Filme, oft auch Indie-Filme genannt, sind Produktionen, die ohne grosse Filmstudios entstehen. Sie werden meist von unabhängigen Firmen, Kollektiven oder einzelnen Filmschaffenden finanziert.
Sie gelten als künstlerisch freier, weil weniger kommerzieller Druck besteht. Dadurch wagen Indie-Filme oft ungewöhnlichere Erzählformen, mutigere Themen und geben neuen Stimmen eine Chance.
Bekannt wurden viele heute grosse Regisseurinnen und Regisseure über diesen Weg – genau dafür steht auch das Sundance: ein Ort für neue Talente, persönliche Geschichten und filmische Experimente.