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Fussball-Memes Badender Messi und Muppet-Halbzeit: Das Internet zum WM-Finale

Spanien schlägt Argentinien 1:0 und das Internet tut, was es am besten kann: Memes generieren.

Die Fussballweltmeisterschaft der Herren 2026 geht zu Ende – und mit ihr eine WM der Superlative. An keiner WM gab es bisher so viele Teilnehmernationen. An keiner WM (der Neuzeit) kam die Schweiz so weit.

Und Länder wie der Inselstaat Kap Verde zeigten, dass auch die Kleinsten nie unterschätzt werden dürfen. Schliesslich hatten beide Finalmannschaften ihre liebe Mühe gegen Platz 67 der Fussballweltrangliste.

Am Samstag zeigte sich das Spiel um den dritten Platz – Frankreich gegen England – einerseits als Torschützenfest, andererseits als Fair-Play-Event. Keine gelbe (oder rote) Karte wurde vergeben. Dafür lagen sich am Ende die beiden Mannschaften regelrecht in den Armen.

Und beim Finalspiel? Dieses blieb torarm. Zu reden gibt es trotzdem viel. Etwa die Halbzeitshow. Erstmalig wurden über 15 Minuten Pause gemacht. Madonna, Justin Bieber, BTS und Shakira lieferten 27 Minuten Reizüberflutung sondergleichen.

Und nicht zu vergessen: Die Muppets waren auch mit dabei.

Das sorgte schlussendlich für eine versöhnliche Pause.

In der zweiten Halbzeit gab es wieder keine Tore – dafür eine gelb-rote Karte gegen Argentinien. Die Weltmeister von 2022 spielten fortan in Unterzahl.

Das änderte jedoch wenig am bisherigen Spielverlauf. Ob zu elft oder zu zehnt: Am Ende zeigt die Statistik, dass Argentinien nur zwei Schüsse aufs Tor vollbracht hatte.

Argentinien ist zwar bekannt dafür, in den letzten Minuten nochmals aufzudrehen, so wie gegen Ägypten oder auch gegen die Schweiz. Doch nichts davon geschah.

Da stand also zum einen die Mannschaft um Lionel Messi, der mit 39 Jahren (vermutlich) das letzte Mal an einer WM teilnahm, zum anderen jene von Spanien mit dem gerade erst 19 gewordenen Lamine Yamal. Diese trafen bereits 2007(!) aufeinander – nämlich als Messi den fünf Monate alten Yamal gebadet hatte. Am Finale wurde der Spiess etwas umgedreht …

Am Ende eines (zähen) Matches ging Spanien als Weltmeister vom Platz. Die Legenden zweier Fussballgenerationen zollten sich jedoch trotzdem den gebührenden Respekt:

Und in der Schweiz? Viele hierzulande dürften wohl eher dem jetzigen Weltmeister die Daumen gedrückt haben – schliesslich hat Argentinien in der Verlängerung den Traum vom ersten Schweizer WM-Halbfinale zunichte gemacht …

Nun darf sich Spanien als Fussballwelt- und -europameister bezeichnen. 2028 findet die EM in Grossbritannien und Irland statt, 2030 die WM in Marokko, Portugal und Spanien – sozusagen ein Heimspiel für «La Roja». Ob die Titelverteidigung gelingen wird?

Menschenmenge jubelt, viele in roten Trikots, mit Flaggen, nachts in der Stadt.
Legende: Fussballfans in Madrid nach dem Sieg von Spanien: In vier Jahren kommt es zur Titelverteidigung – im eigenen Land. KEYSTONE/AP/BERNAT ARMANGUE

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SRF zwei, Sportlive, 19.7.2026, 21 Uhr; wilh

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