Um 11:00 Uhr Schweizer Zeit begrüssten die etwa 7300 Einwohnerinnen und Einwohner von Kiritimati – einem Atoll der Inselrepublik Kiribati – das neue Jahr. Kurz später ging es weiter auf den zu Neuseeland gehörenden Chatham Islands, bevor dann um 12:00 Uhr Schweizer Zeit Neuseeland selbst den Jahreswechsel mit einem grossen Feuerwerk am Sky Tower in der grössten Stadt Auckland feierte. Auch Tonga und Samoa starteten schon ins neue Jahr.
Sydney gedenkt der Terroropfer
Um 14:00 Uhr Schweizer Zeit waren alle Augen auf Sydney gerichtet: In der australischen Metropole an der Ostküste erleuchteten rund um die ikonische Harbour Bridge und das Opernhaus neun Tonnen Pyrotechnik den Himmel.
Nach dem tödlichen Terroranschlag am Bondi Beach vor zwei Wochen wurden die Feiern an dem berühmten Strand hingegen abgesagt. Am 14. Dezember hatten zwei Attentäter – ein Vater und sein Sohn – beim jüdischen Lichterfest Chanukka auf eine Menschenmenge geschossen und 15 Menschen getötet.
Ein grosses Polizeiaufgebot gewährleistet in der Silvesternacht die Sicherheit in Sydney. Im Hafenviertel wurden mehr als eine Million Schaulustige und Touristen aus aller Welt erwartet.
Lichtspektakel in Asiens Metropolen
Spektakuläre Lichtshows gibt es auch in vielen asiatischen Städten, so etwa in der Glitzermetropole Singapur, wo wieder viele Menschen das Feuerwerk an der Marina Bay bewundern.
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Bild 1 von 4. Das Feuerwerk über der Skyline von Singapur. Bildquelle: REUTERS/Ore Huiying.
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Bild 2 von 4. In Busan, Südkorea, erhellen Drohnen den Nachthimmel. Bildquelle: Keystone/AP/Kang Sun-bae/Yonhap.
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Bild 3 von 4. Südkoreanische Buddhisten beten im Jogyesa-Tempel in Seoul. Bildquelle: Keystone/EPA/JEON HEON-KYUN.
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Bild 4 von 4. Balinesische Tänzerinnen bei einer Kulturparade im Rahmen der Silvesterfeierlichkeiten in Denpasar. Bildquelle: Keystone/EPA/MADE NAGI.
In Bangkok steht traditionell der mächtige Fluss Chao Phraya im Zentrum, in dem sich die Lichter des Mega-Feuerwerks spiegeln.
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Bild 1 von 2. Die Skyline und der Chao Phraya Fluss am Silvesterabend in Bangkok. Bildquelle: REUTERS/Patipat Janthong.
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Bild 2 von 2. Ein riesiges Feuerwerk erhellt den Himmel über der Stadt. Bildquelle: REUTERS/Patipat Janthong.
Viele Thais und Touristen feiern auf Party-Booten, um die Show aus nächster Nähe zu erleben.
Europa feiert zwischen Glanz und Anspannung
In Europa wurde der Jahreswechsel mit grossen Feiern, aber auch Spannungen begangen. In London verfolgten Hunderttausende bei eisiger Kälte das nach Angaben der BBC grösste Feuerwerk Europas, während in Edinburgh das traditionsreiche Hogmanay-Fest stattfand.
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Bild 1 von 5. Mehr als Hunderttausend Menschen haben zum Glockenschlag von Big Ben in London den Jahreswechsel gefeiert. Bildquelle: Keystone/EPA/TOLGA AKMEN.
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Bild 2 von 5. In Zürich geht man von etwa 150'000 Menschen aus, die sich das Feuerwerk anschauten. Um 19 Minuten nach Mitternacht wurden sämtliche Beleuchtungen ausgeknipst, damit die Raketen gut zu sehen waren. Bildquelle: Keystone/EPA/Andreas Becker .
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Bild 3 von 5. In Paris haben Hunderttausende den Jahreswechsel auf den Champs-Élysées gefeiert. Bildquelle: Keystone/EPA/CHRISTOPHE PETIT TESSON.
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Bild 4 von 5. In Berlin gab es allein bis 1.00 Uhr mehr als 300 Festnahmen. Bildquelle: Keystone/EPA/HANNIBAL HANSCHKE.
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Bild 5 von 5. Das Feuerwerk in Madrid. Bildquelle: Keystone/EPA/Daniel Gonzalez.
In Deutschland feierten viele Menschen ausgelassen, zugleich kam es zu Angriffen auf Einsatzkräfte und zahlreichen Bränden. Besonders unruhig verlief die Nacht in den Niederlanden, wo es zu schweren Ausschreitungen, Bränden und einem Todesfall kam.
Die Notrufnummer in den Niederlanden war landesweit überlastet.
Feuerwerk an der Copacabana und «Ball Drop» in New York
Von Flössen vor dem berühmten Copacabana-Strand in Rio de Janeiro werden um 4:00 Uhr Schweizer Zeit Tausende Raketen und Böller in den tropischen Nachthimmel geschossen. Sechs Stunden nach der Schweiz startet dann der wohl bekannteste Countdown der Welt: In New York wird der Times-Square-Ball, der an einem 43 Meter hohen Mast herabgelassen wird, den Start ins neue Jahr einläuten.
Der historische «Ball Drop» wird immer von Millionen Menschen weltweit verfolgt. Die Vereinigten Staaten feiern 2026 den 250. Jahrestag der Unterzeichnung der Unabhängigkeitserklärung. Deshalb wird die Kugel in diesem Jahr gleich zweimal fallen und in den Farben der Nationalflagge – Rot, Weiss und Blau – erstrahlen.
26 Stunden dauert es insgesamt, bis der ganze Globus ins neue Jahr gerutscht ist. Amerikanisch-Samoa, das nur 220 Kilometer östlich von Samoa auf der anderen Seite der internationalen Datumsgrenze liegt, wird schliesslich der letzte bewohnte Ort der Erde sein, der das neue Jahr begrüsst – zwölf Stunden nach der Schweiz.