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«Masters of the Universe» Begeistert die Rückkehr von He-Man auch ein neues Publikum?

40 Jahre nach «Masters of the Universe» steht der 80er-Jahre-Kult vor seiner grössten Bewährungsprobe: dem Spagat zwischen Nostalgie und Gegenwart.

Wer in den 80er-Jahren aufwuchs, kam nicht an «He-Man and the Masters of the Universe» vorbei. Es war ein globales Phänomen und aus Kinderzimmern kaum wegzudenken: Actionfiguren, Bettwäsche, Schulranzen, Comics und vor allem die Zeichentrickserie machten den muskelbepackten Helden vom Planeten Eternia zu einer Ikone der Jugend- und Popkultur.

Rund 40 Jahre und einige Serienableger später kehrt He-Man in einem Realfilm auf die grosse Leinwand zurück.

Doch die damaligen Fans sind heute dem Kinderzimmer entwachsen. Viele junge Leute kennen die Serie gar nicht mehr. Ist der Film also zum Scheitern verurteilt?

Interesse an dem Universum besteht

«Wir haben Anwälte, Banker und viele Leute aus der IT, die sehr an diesen Sachen interessiert sind – im Speziellen an He-Man.», sagt Comicbuchladen-Besitzer Beat Walder.

Und eins eint sowohl alte, als auch neue «Masters of the Universe»-Fans: Sie sind an den alten Comics und Spielfiguren aus den 80er-Jahren interessiert. Neue Spielzeuge stossen kaum auf Interesse.

Laut SRF-Filmredaktor Enno Reins hat der Film dennoch Chancen auf Erfolg: Der Film sei wie ein verfilmtes Kinderzimmer und reihe sich in einen grösseren Trend ein: «Wir haben seit Jahren in Hollywood einen Nostalgie-Trend mit Remakes und Fortsetzungen, die überwiegend funktionieren. Diese haben oft auch ein jüngeres und neues Publikum angesprochen. Das kann im Falle von ‹Masters of the Universe› natürlich auch gelingen.»

Worum geht es in «Masters of the Universe» (2026)?

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Gruppe von Menschen und einem grossen Roboter vor einer futuristischen Kulisse.
Legende: Sony Pictures Releasing Switzerland GmbH

Zu Beginn des Films erleben wir den kleinen Prinzen Adam, der beim Waffentraining keine gute Figur macht und seinem Vater König Randor Sorgen bereitet. Als ihr Planet Eternia von Bösewicht Skeletor und seinen Schergen angegriffen wird, schicken Adams Eltern den Jungen durch ein magisches Portal auf den Heimatplaneten seiner Mutter – die Erde. Das Zauberschwert soll Adam den Weg zurück zeigen, wenn es an der Zeit ist. Doch Adam verliert es.

Jahre später sehen wir ihn im Exil bei einem missglückten Date. Die Geschichte, er sei ein Prinz vom fernen Planeten Eternia, will ihm auf der Erde niemand glauben. Als er das Schwert endlich findet, kann er nach Eternia zurückkehren.

Dort herrscht nun allerdings Skeletor. Der einst schmächtige Adam muss seine Bestimmung erfüllen, zu He-Man werden und sich dem finsteren Schurken und fiesen Kreaturen wie Trap-Jaw, Beast-Man oder Spikor stellen.

Für langjährige He-Man-Fans dürfte der Film ein kurzweiliges Vergnügen sein. Er bietet jede Menge Nostalgie, ein Wiedersehen mit den Kultfiguren der Kindheit, Fanservice und Humor.

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Ob der bewusst kitschige, überdrehte Spass auch ein neues Publikum begeistern kann? Die Besetzung spricht dafür: Mit Nicholas Galitzine (He-Man), Idris Elba (Man-At-Arms), Jared Leto (Skeletor) und Camila Mendes (Teela) ist diese immerhin hochkarätig besetzt.

Kinostart am 4. Juni 2026.

SRF 1, 10vor10, 3.6.2026, 21:50 Uhr ; 

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