- Ursula Andress hat im Kanton Waadt Strafanzeige gegen ihren verstorbenen Vermögensverwalter Eric Freymond eingereicht.
- Die Staatsanwaltschaft ermittelt laut «24 heures» gegen allfällige Mitverantwortliche wegen Verdachts auf Urkundenfälschung und Geldwäscherei.
- Die 89-jährige Berner Schauspielerin beziffert den mutmasslichen Schaden auf rund 18 Millionen Franken – ein Grossteil ihres Vermögens.
Im Frühjahr 2024 soll Freymond Gelder ohne Andress' Wissen von ihrem Bankkonto auf ein Konto der Vereinigung der Waadtländer Notare (ANV) verschoben haben.
Von dort soll Geld in angebliche Kunstkäufe geflossen sein: Ein Notar erwarb Werke aus dem Besitz von Freymonds Ehefrau. Die Kunst blieb jedoch bei ihr.
Der Verdacht lautet, dass die Käufe dazu dienten, Freymond Liquidität zu verschaffen. Wert und Verbleib der Kunst sind laut den Akten unklar.
Weitere Millionen sollen in Aktien investiert worden sein, deren Wert als fragwürdig oder praktisch null gilt.
Im Verfahren stehen auch ein Anwalt und ein Notar im Kanton Waadt unter Verdacht. Ihre Büros wurden durchsucht, es gilt die Unschuldsvermutung.