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20. Jahrestag der Terror- Anschläge
Aus Tagesschau vom 11.09.2021.
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20 Jahre nach Attentaten USA gedenken Anschlagsopfern von 9/11

  • Mit einer Schweigeminute hat heute genau um 8.46 Uhr Ortszeit in New York ein Gedenkanlass für die Opfer der Terroranschläge vom 11. September 2001 begonnen – 20 Jahre nachdem das erste von Terroristen entführte Flugzeug in das World Trade Center geflogen war.
  • Zur Trauerfeier am Anschlagsort, dem sogenannten «Ground Zero», kamen neben US-Präsident Joe Biden und First Lady Jill Biden auch zahlreiche Überlebende und Angehörige von Opfern sowie die ehemaligen Präsidenten Barack Obama und Bill Clinton.
  • Auch am Pentagon und der Absturzstelle in Shanksville fanden Trauerveranstaltungen statt.

US-Präsident Joe Biden will am Samstag alle drei damaligen Tatorte besuchen. Eine Rede war nicht vorgesehen. Er wolle einfach den Opfern seinen Respekt erweisen, teilte er vor der Zeremonie mit.

Die nationale Einheit sei die grösste Stärke der Vereinigten Staaten, hatte Biden anlässlich des Gedenkens bereits im Vorfeld per Videobotschaft gesagt. In den Tagen nach den Anschlägen sei heldenhaftes Handeln, Widerstandskraft und «ein wahres Gefühl der nationalen Einheit» demonstriert worden.

Ex-Präsident Obama sprach den Angehörigen der Opfer sein Beileid aus und gedachte den damaligen Einsatzkräften und dem US-Militär.

George W. Bush, der während der Anschläge vom 11. September 2001 US-Präsident war, sprach bei der Gedenkveranstaltung im US-Bundesstaat Pennsylvania. Es sei ein Tag extrem gemischter Gefühle gewesen, sagte er. Es habe Entsetzen geherrscht «angesichts des Ausmasses der Zerstörung» und «der Kühnheit des Bösen», gleichzeitig habe es wegen des Heldenmutes der Einsatzkräfte, des Militärs und der plötzlichen Solidarität und gegenseitigen Hilfe unter Amerikanern «Dankbarkeit» und «Ehrfurcht» gegeben. «Wir waren stolz auf unser verwundetes Land.»

Bidens unmittelbarer Amtsvorgänger Donald Trump hingegen blieb den Gedenkveranstaltungen fern. Der aus New York stammende Republikaner besuchte statt dessen ein Polizeirevier in seiner Heimatstadt.

Austin: Keine Demokratie ohne Sicherheit

Am Pentagon, das 2001 ebenfalls Ziel der Attentäter wurde, beschwor derweil US-Verteidigungsminister Lloyd Austin die Rolle des Militärs als Garant der amerikanischen Demokratie. Die Vereinigten Staaten seien dank der Werte und demokratischen Prinzipien in ihrer Verfassung für die Stürme der Zukunft gerüstet, so Austin.

Fast ein Viertel der Bevölkerung sei nach den Anschlägen geboren worden. «Es ist unsere Verantwortung, uns zu erinnern. Und es ist unsere Aufgabe, unsere Demokratie zu verteidigen», sagte der Verteidigungsminister. Die Verfassung sei der «Kompass» für den Schutz der Demokratie. Sowohl die Werte als auch die Sicherheit der Republik müssten ohne Unterlass verteidigt werden. «Weil wir das eine nicht oder das andere haben können.»

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9/11: Zwei Überlebende erzählen
Aus SRF News vom 11.09.2021.
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Parmelin zeigt Solidarität mit Opfern

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Zum Gedenken an den 20. Jahrestag der Terroranschläge vom 11. September 2001 in den USA hat Bundespräsident Guy Parmelin den Opfern gegenüber seine Solidarität ausgedrückt. Die Attentate haben die Politik in der ganzen Welt verändert, sagte Parmelin.

Die Anschläge in den USA hätten auch Auswirkungen auf das Leben in der Schweiz gehabt, twitterte Parmelin. Terrorismus sei immer und überall abzulehnen.

Vier Flugzeuge unter Gewalt gebracht

Die Terroristen hatten am 11. September 2001 vier Flugzeuge gekapert. Nachdem sie American-Airlines-Flug 11 in den Nordturm des World Trade Centers steuerten, flog kurze Zeit später ein weiteres Flugzeug in den Südturm. American-Airlines-Flug 77 lenkten die Angreifer in das Verteidigungsministerium in Washington. Eine vierte Maschine stürzte in Pennsylvania ab, nachdem die Menschen an Bord Widerstand gegen die Entführer leisteten.

Der Drahtzieher der Anschläge, Osama bin Laden, wurde 2011 nach langer Suche bei einer US-Militäroperation getötet.

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Gedenken an die Terroranschläge
Aus Tagesschau vom 11.09.2021.
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Tagesschau vom 11.09.2021, 12.30 Uhr;

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1 Kommentar

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  • Kommentar von Markus Breitschmid  (Markus in Washington)
    Ich war damals auch in New York und sah das zweite Flugzeug in den Word Trade Center rammen. Das Surrealste für mich war als wir alle im Zug sassen und Richtung Princeton fuhren. Die meisten Leute von Kopf bis Fuss von hellgrauer Asche belegt. Dann auch beim Aussteigen vom Zug: da warteten dann alle die Angehörigen, also all die Familien die auf Ihre Ehemänner und Ehefrauen warten.