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5. Raketentest in zwei Wochen Nordkorea hat es offenbar schon wieder getan

  • Nordkorea hat offenbar erneut Raketen getestet.
  • Wie die südkoreanische Nachrichtenagentur Yonhap unter Berufung auf den Generalstab des Landes berichtet, hat Nordkorea zwei «Projektile» abgefeuert.
  • Es wäre bereits der fünfte nordkoreanische Raketentest in zwei Wochen.
Legende: Video Aus dem Archiv: Hier überschreitet Trump die Grenze zu Nordkorea abspielen. Laufzeit 05:06 Minuten.
Aus Tagesschau vom 30.06.2019.

Die beiden Kurzstreckenraketen sollen laut dem südkoreanischen Militär am Samstagmorgen nahe der Stadt Hamhung an der Ostküste Nordkoreas abgefeuert worden sein. Die Fluggeschosse seien rund 400 Kilometer weit geflogen und dann ins Japanische Meer gestürzt.

Wütende Reaktion auf Militärmanöver

«Wir sehen die Möglichkeit weiterer Raketentests, da Nordkorea derzeit seine Militärübungen im Sommer durchführt und auch die kombinierten Militärübungen Südkoreas mit den USA anlaufen», zitiert die Nachrichtenagentur Yonhap aus der Stellungnahme der südkoreanischen Truppenführung. Auch das Präsidentenbüro in Seoul bestätigte den Raketenabschuss.

Zuletzt hatte Pjöngjang am Dienstag zwei Kurzstreckenraketen abgefeuert – nur einen Tag nach Beginn von Militärübungen zwischen den USA und Südkorea.

Die Führung in Pjöngjang hatte das Manöver scharf verurteilt und seine Waffentests als Warnung an Südkorea und die USA bezeichnet. Die jährlichen Militärmanöver der beiden Verbündeten sorgen in Nordkorea regelmässig für wütende Reaktionen.

UNO-Resolutionen verbieten Nordkorea eigentlich jeglichen Test ballistischer Raketen. US-Präsident Donald Trump hatte aber mehrfach erklärt, dass er die nordkoreanischen Raketentests nicht als Hindernis für neue Atomverhandlungen mit Pjöngjang betrachte.

Trump gibt sich unbesorgt

Am Freitag äusserte Trump zudem Verständnis für Kims Kritik an den Militärmanövern. Kim habe ihm einen «sehr schönen» und «sehr positiven» Brief geschrieben, sagte der US-Präsident. Kim habe geschrieben, dass er nicht erfreut über die Militärübungen sei.

«Ich habe sie auch noch nie gemocht», sagte Trump daraufhin. «Ich war nie ein Fan. Und wissen Sie warum? Mir gefällt es nicht, dafür zu bezahlen. Wir sollten das Geld zurückerstattet bekommen – und das habe ich Südkorea gesagt.»

Trump betonte erneut, er sehe die Tests nordkoreanischer Kurzstreckenraketen nicht als Problem an. Nordkorea habe keine Atomwaffen und keine Langstreckenraketen getestet. Der US-Präsident erklärte sich ausserdem zu einem vierten Treffen mit Kim bereit, ohne jedoch einen möglichen Termin oder weitere Details zu nennen.

Einen deutlich kritischeren Ton schlug Trump gegenüber den US-Verbündeten in der Region an. «Südkorea und Japan streiten die ganze Zeit», sagte Trump weiter. «Sie müssen aber miteinander klarkommen», führte der US-Präsident zudem aus. Japan und Südkorea liefern sich derzeit einen erbitterten Handelsstreit.

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22 Kommentare

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  • Kommentar von Christa Wüstner  (Saleve2)
    Nordkorea hat es wieder getan...und wird es wieder tun. Solange die Militärmanöver vor Südkorea anhalten. Aufhören damit und dann ist aber auch fertig lustig mit Kim. Hört er
    dann auf, gewisse Sanktionen, die besonders das Volk treffen, aufheben. Aber ihn nicht
    Vorführen als den lieben Freund, der ihm ja so einen lieben Brief geschrieben hat. Einfach
    lächerlich. Er ist unberechenbar und das wird er auch bleiben.
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  • Kommentar von m. mitulla  (m.mitulla)
    "Nordkorea hat es offenbar schon wieder getan" - und die USA, Saudi- Arabien, Frankreich, GB, Russland, Indien und Israel tun es auch. Deutschland will "es" auch möglichst bald tun... Wohin geht diese Welt? Ist es genug, Nordkorea zu beschuldigen? Kommt die Hauptaggression nicht aus einer ganz anderen Ecke?
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  • Kommentar von R. Raphael  (R.Raphael)
    @Borel. Es geht doch nicht darum den Kim oder den Maduro zu mögen oder nicht. Das können wir getrost diesen Ländern überlassen. Aber den Kampf um Souveränität sollte uns als Beispiel dienen. Sicher nicht mit Rakaketen, aber ohne Angst und mit Entschlossenheit.
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    1. Antwort von S. Borel  (Vidocq)
      Ja schon klar r. raphael Ihnen geht es nicht um Nordkorea, Sie haben einfach diesen Artikel benutzt um ihren „Unmut“ über die EU zu manifestieren.
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