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Ins Meer geschossen Nordkorea feuert erneut Raketen ab

  • Nordkorea hat offenbar erneut Geschosse in das Japanische Meer abgefeuert.
  • Das berichtet die südkoreanische Nachrichtenagentur Yonhap unter Berufung auf das südkoreanische Militär.
  • Es handle sich dabei um zwei ballistische Kurzstreckenraketen, teilte die südkoreanische Regierung mit.
Legende: Video Aus dem Archiv: Trump überschreitet die Grenze zu Nordkorea abspielen. Laufzeit 05:06 Minuten.
Aus Tagesschau vom 30.06.2019.

Yonhap berichtete unter Berufung auf die nordkoreanische Nachrichtenagentur KCNA weiter, Pjöngjang protestiere gegen die gemeinsamen Manöver Südkoreas und der USA, die am Montag gestartet worden waren.

Das nordkoreanische Militär hatte am Donnerstag nach südkoreanischen Angaben bereits zwei Kurzstreckenraketen in Richtung offenes Meer abgefeuert und diese als Reaktion auf Militärübungen Südkoreas gerechtfertigt. Beide Raketen stürzten den Angaben zufolge ins Japanische Meer.

Ein Bild Kim Jong-uns im südkoreanischen Fernsehen
Legende: Pjöngjang verurteilte das südkoreanische Militärmanöver, das am Montag begonnen hat. Keystone

Die Führung in Pjöngjang verurteilte am Dienstag das am Montag begonnene Militärmanöver von Washington und Seoul scharf. Es handle sich um eine «eklatante Verletzung» von Vereinbarungen von Nordkorea mit den USA und mit Südkorea, zitierte die staatliche Nachrichtenagentur KCNA einen Sprecher des nordkoreanischen Aussenministeriums.

Südkorea und den USA fehle der «politische Wille» zu einer Verbesserung der Beziehungen zu Nordkorea. Der Sprecher warnte, sollten Washington und Seoul die nordkoreanischen Warnungen weiterhin nicht beachten, müssten sie einen «hohen Preis» dafür zahlen.

Stockende Gespräche

Es wäre somit das vierte Mal in weniger als zwei Wochen, dass Nordkorea Raketen gestartet hat. UNO-Resolutionen verbieten Nordkorea eigentlich die Starts von ballistischen Raketen kurzer, mittlerer und langer Reichweite. Solche Raketen sind in aller Regel Boden-Boden-Raketen, die einen konventionellen, chemischen, biologischen oder atomaren Sprengkopf befördern können.

Raketenstart vom 26. Juni 2019
Legende: In den letzten Tagen hat Nordkorea vermehrt Raketen getestet. Reuters/KCNA

Der nordkoreanische Machthaber Kim Jong-un und US-Präsident Donald Trump hatten Ende Juni bei einem kurzen Treffen im Grenzort Panmunjom auf der koreanischen Halbinsel Arbeitsgespräche zur atomaren Abrüstung in der Region vereinbart. Nach ihrem gescheiterten Gipfeltreffen im Februar in Vietnam weckte das Treffen neue Hoffnung auf Fortschritte in den festgefahrenen Verhandlungen über das Atomprogramm Nordkoreas.

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5 Kommentare

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  • Kommentar von antigone kunz  (antigonekunz)
    Potenzkrücken, dieses Militärarsenal, was es nicht weiter ist, feiern Hochzeit, wo frau hinschaut. Gut gibt es auch immer mehr Männer, die sich diesem Kräftenmessen ein paar alter Stags immer mehr widersetzten und da nicht mehr mitmachen und gewillt sind sich dem Erhalt des Lebens hier und jetzt auf diesem unseren Planeten zu widmen.
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    1. Antwort von Albert Planta  (Plal)
      Naja, der Bubi von Pjöngjang will das Genie im Weissen Haus auf Trab halten.
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  • Kommentar von Denise Casagrande  (begulide)
    Wahnsinn Mensch! Aus purer , egoistischer Machtgier, einiger skrupelloser Machthaber, wird die ERDE, Ökosystem, Umwelt, die Lebensgrundlage der Menschheit, weiter aktiv vergiftet, verstrahlt, zerstört.....
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  • Kommentar von Alexander Ognjenovic  (Alex)
    Korea ist ein unabhängiger souveräner Staat und hat das Recht zu jeder Zeit Atombombentests durchzuführen! Die USA besitzt auch Atombomben und testet diese auch regelmässig und da wird dann nicht so ein Theater gemacht! Die Ereignisse der letzten Jahrzehnte und Jahrhunderte haben gezeigt dass von den USA enorme Kriegsgefahr ausgeht und dass deshalb jeder Staat dieser Welt die Atombomben und Raketenabwehrsysteme braucht! So auch Korea!
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