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Antisemitismus in Deutschland Terroranschlag in Halle: Gedenken an die Opfer zum Jahrestag

  • Ein Jahr nach dem Attentat in der ostdeutschen Stadt Halle wird der Opfer gedacht.
  • Unter anderem der Zentralrat der Juden und die Landtagspräsidentin von Sachsen-Anhalt, Gabriele Brakebusch, legten Gedenkkränze, Kerzen und Blumen vor der Synagoge ab.
  • Viele weitere Menschen gedachten der Opfer mit Blumen und Kerzen.
Video
Aus dem Archiv: Was hat sich nach dem Anschlag verändert?
Aus Tagesschau vom 21.07.2020.
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Auch am angegriffenen Döner-Imbiss in der Nähe lagen frische Blumen.

Vertreter des Landesnetzwerks der Migrantenorganisationen (Lamsa) malten am Hauptbahnhof erste Kreide-Strichmännchen auf den Boden. Mit den Zeichnungen soll ein Zeichen der Solidarität gesetzt werden: Es soll eine gemalte, kilometerlange Menschenkette durch die Innenstadt entstehen, sagte Lamsa-Chef Mamad Mohamad.

Was geschah vor einem Jahr?

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Am 9. Oktober 2019 hatte ein schwer bewaffneter Mann vergeblich versucht, in die Synagoge in Halle einzudringen, in der mehr als 50 Gläubige den höchsten jüdischen Feiertag Jom Kippur feierten. Als das misslang, erschoss der Mann eine 40 Jahre alte Passantin, tötete beim Angriff auf einen nahe gelegenen Döner-Imbiss einen 20-Jährigen und verletzte und traumatisierte zahlreiche weitere Menschen, ehe er nach rund eineinhalb Stunden gefasst wurde.

Vor dem Oberlandesgericht Sachsen-Anhalts läuft gerade der Prozess gegen den 28 Jahre alten Deutschen. Er hat die Tat eingestanden.

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3 Kommentare

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  • Kommentar von Wolfgang Bortsch  (a2b3c4d5)
    Was den sogenannten "Schutz"
    von Synagogen betrifft ,
    so sei mir eine Frage gestattet :
    in einer Zeit, in der immer mehr Menschen Zugang zu "handgesteuerten" Raketengeschossen haben ,
    wie will man so ein Geschoß ,
    das noch dazu vollkommen unerwartet abgefeuert werden
    kann ,abwehren ?
    Mii handgesteuerten Abwehrraketen ?
  • Kommentar von Wolfgang Bortsch  (a2b3c4d5)
    Wenn gewisse Leute glauben ,
    Ihre Probleme mit Hilfe von
    terroristischer Gewalt lösen zu
    können , ist dies meiner Meinung nach ein grauenhafter Irrtum.
    Probleme sollten diskutiert und
    entsprechend behandelt werden.
    Gewalt fordert nur Gegengewalt
    heraus .So entstanden oft genug
    Kriege und ähnliches !
    Übrigens : ich bin an einem
    9.Oktober geboren .
    Daß an einem meiner Geburtstage so eine schreckliche Tat geschehen ist ,
    ist hoffentlich kein schlechtes
    Omen !
  • Kommentar von Ueli von Känel  (uvk)
    Sehr traurig dieses Attentat. Leider ist der Antisemitismus in Zunahme begriffen, wird zunehmend wieder salonfähig. Deswegen ist ein „Nie-Vergessen“ der Judenverfolgungen um und im 2.Weltkrieg und jetzt dieses Mordes von rechtsextremer Seite umso wichtiger. Und seien wir wachsam z.B. gegenüber der AfD und anderen Parteiungen, die solche Taten inkl. antisemitische Aktivitäten kaum gänzlich verurteilen.