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Regen verursacht Schlammwelle
Aus News-Clip vom 02.07.2020.
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Bergwerk-Unglück 126 Tote nach Erdrutsch in Burma

  • Im Norden Burmas sind bei einem Erdrutsch in einem Jade-Bergwerk mindestens 126 Arbeiter gestorben.
  • Die Bergarbeiter hätten Steine gesammelt, als sie nach Regenfällen von einer Schlammwelle verschüttet worden seien, teilte die Feuerwehr des Bundestaates Kachin mit. Die Bergung sei noch im Gange.
  • Der Erdrutsch sei durch starken Regen ausgelöst worden, schrieb die Feuerwehr auf Facebook.

In der Jade-reichen Gegend im Norden Burmas gibt es immer wieder Todesopfer – etwa nach Erdrutschen. Die Sicherheitsvorkehrungen in der Branche sind lasch und die Verantwortlichkeiten häufig unklar. Die Regierung von Nobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi versprach schärfere Kontrollen, als sie 2016 an die Macht kam, doch laut Aktivisten hat sich nur wenig geändert.

Das südostasiatische Land ist einer der grössten Lieferanten der Schmucksteine. Der Jade-Handel macht nach Schätzung der Organisation «Global Witness» knapp die Hälfte des Bruttoinlandprodukts Burmas aus. «Global Witness» ist eine internationale Nichtregierungsorganisation, die sich seit den 90er-Jahren gegen Rohstoff-Ausbeutung, Armut und Korruption einsetzt.

SRF 4 News, 02.07.2020, 11.00 Uhr;

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3 Kommentare

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  • Kommentar von Frank Henchler  (Die Wahrheit ist oft unbequem)
    An SRF. Interessant wäre zu wissen, wer jetzt wieder seine Hände im Reinen wäscht. Wohin gehen diese Edelsteine, welche Firmen werden beliefert, wer hält keine Mindeststandards ein. Das gehört für mich zu solch einem Artikel mit dazu. Danke
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    1. Antwort von Ueli Lang  (Wochenaufenthalter)
      Der Jadehandel wird von den Chinesen dominiert, da der dominante Absatzmarkt dafür in China liegt. Es sind hauptsächlich Chinesen, die den Jadestein nicht nur aus ästhetischen, sondern auch medizinischen und religiösen Gründen sehr stark nachfragen.
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  • Kommentar von Alois Keller  (eyko)
    Die Versprechungen von Aung San Suu Kyi sind seit langem nur leere Worthülsen. Sie ist nur Anhängsel der Regierung. Rohstoff-Ausbeutung, Armut und Korruption. Sogar Kinder helfen bei der Suche der Steine.Beinahe jeden Monat kommt ein Arbeiter ums Leben. Erschlagen, begraben, verschüttet von den Steinbrocken - Alltag.Der Handel mit Jade ist lukrativ. Jährlich wird in Myanmar Jade im Wert von geschätzt 31 Milliarden US Dollar abgebaut. Schon ein Kilo feinster Jade kann Millionen Dollar wert sein.
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