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Besuch in Waldbrandgebiet Bergbaugegner greifen argentinischen Präsidenten Fernández an

  • Argentiniens Präsident Alberto Fernández ist bei seinem Besuch im Waldbrandgebiet des argentinischen Teils von Patagonien von Demonstrierenden angegriffen worden.
  • Eine Gruppe von Bergbau-Gegnerinnen und Gegnern habe in der Stadt Lago Puelo in der südlichen Provinz Chubut Steine auf das Fahrzeug der Delegation des Staatschefs geworfen.
  • Dabei seien zwei Scheiben zertrümmert worden, berichtete die argentinische Nachrichtenagentur «Telam».

Demnach beschimpften die Demonstrierenden den Gouverneur der Provinz Chubut, Mariano Arcioni, dessen Bergbauprojekt Präsident Fernández laut der Regionalzeitung «El Chubut» unterstützt. Fernández verurteilte das Vorgehen der Steinewerfer später via Twitter als inakzeptable Aktion einer gewaltbereiten Minderheit.

Brände in der Region wüten seit Tagen

Fernández war eigentlich vor Ort, um sich ein Bild von den verheerenden Bränden zu machen, die das Gebiet am Fusse der Anden seit mehreren Tagen heimsuchen.

Die Präsidenten-Delegation beendete die Tour der Zeitung «El Clarín» zufolge nach dem Zwischenfall: Fernández machte einen Rundflug im Helikopter und kehrte dann nach Buenos Aires zurück.

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2 Kommentare

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  • Kommentar von René Balli  (René Balli)
    @SRF: Warum gibt es keinen Bericht über die verheerenden Waldbrände selber?
  • Kommentar von Alois Keller  (eyko)
    Im argentinischen Teil Patagoniens sind sechs verheerende Brände zur gleichen Zeit ausgebrochen. Die Regierung hat Ermittlungen einleiten lassen, um herauszufinden, ob die Feuer absichtlich gelegt wurden. In Argentiniens Provinzen gibt es immer wieder schwere Brände - wegen gezielt gelegter Feuer zum Erschliessen von Weideflächen und wegen akuter Trockenheit. Bereits knapp 7000 Hektaren Wald verwüstet und 300 Häuser zerstört. Ein Landarbeiter kam ums Leben, Dutzende von Menschen wurden verletzt.