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Legende: Video Tusks Attacke im Originalton abspielen. Laufzeit 00:23 Minuten.
Aus SRF News vom 22.03.2019.
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Brexit: Tusk teilt aus «Es gibt noch viel Platz in der Hölle»

  • EU-Ratschef Donald Tusk hat die Brexit-Debatte erneut mit einem Kommentar zur Hölle befeuert.
  • Er sagte: «Unserem Papst zufolge ist die Hölle immer noch leer. Das bedeutet, dass es noch viel Platz gibt.»

Das antwortete Tusk in Brüssel auf die Frage einer Journalistin, ob die Hölle seiner Ansicht nach vergrössert werden sollte für jene Abgeordneten, die nächste Woche erneut gegen den Brexit-Vertrag stimmen sollten.

Sein Sprecher warf unter dem Gelächter der anwesenden Journalisten ein, dies sei ein guter Moment, die Pressekonferenz zu beenden. EU-Kommissionschef Jean-Claude Juncker rief den Anwesenden noch nach: «Gehen Sie nicht in die Hölle.»

«Besonderer Platz in Hölle» für Brexit-Verfechter

Tusk hatte bereits Anfang Februar mit einem Kommentar zur Hölle für Verärgerung in Grossbritannien gesorgt. Damals sprach er von einem «besonderen Platz in der Hölle» für jene Brexit-Verfechter, die keinen Plan für den EU-Austritt hätten.

Legende: Video Aus dem Archiv: Tusk attackiert Brexit-Befürworter abspielen. Laufzeit 00:15 Minuten.
Aus News-Clip vom 06.02.2019.

Die verbleibenden 27 EU-Staaten hatten sich am Donnerstagabend unter bestimmten Bedingungen auf einen Brexit-Aufschub bis zum 22. Mai geeinigt. Dafür müsste das Parlament dem Austrittsvertrag nächste Woche allerdings zustimmen.

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17 Kommentare

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  • Kommentar von Norbert Zehner  (ZeN)
    Da wirft doch tatsächlich einer der Hausmeister mit Öl um sich, in einem Haus mit bereits offenem Feuer, in dem schon mehrere Schwelbrände motten. Und CH-Elitepolitik und -wirtschaft will um jeden Preis da noch Zimmer "mieten", mit Rahmenvertrag, den Vermieter jederzeit im Nachhinein erweitern und abändern kann. Letzte Woche hat diese CH-Elitepolitik sogar noch bedingungslose Vorauszahlung ("Kohäsionsmilliarde") zum Ausbau von "Nebenräumen" in dieses Haus bereits voller Rauch beschlossen.
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  • Kommentar von Ueli von Känel  (uvk)
    Tusk wird in den Kommentaren z. T. arg kritisiert. Natürlich kann man sich über gewisse Formulierungen (Hölle) streiten. Aber dass er darauf hinweist, dass dieser Brexit, der ohne Plan von Rechtspopulisten bei einer Mehrheit des Volkes durchgeboxt worden ist, in einem Riesenfiasko enden könnte, ist völlig berechtigt und karikiert den bisherigen Gang des Brexits bestens. Meine Folgerung: Nicht auf lauthalsige Politiker, hier Rechtpopulisten, hören, sondern selber denken, fühlen und handeln.
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  • Kommentar von Adrian Flükiger  (Ädu)
    Die Nerven liegen langsam aber sicher blank. Ob es da unten tatsächlich noch so viel Platz hat, muss auch sehr stark bezweifelt werden. Wenn das nur annähernd stimmt von wegen wem die Hölle blüht, dann ist es dort wie in einer Sardinenbüchse voll bis an den Anschlag! Immerhin wird man recht viele Köpfe wieder treffen, die man von über dem Boden her bereits gut kennt. So schlimm kann es also kaum sein... vielleicht will er aber einfach nur sicherstellen, der May nicht wieder begegnen zu müssen.
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