Zum Inhalt springen

Header

Navigation

Legende: Audio Genua: In einem Jahr soll die neue Brücke stehen abspielen. Laufzeit 01:41 Minuten.
01:41 min, aus HeuteMorgen vom 19.12.2018.
Inhalt

Brückeneinsturz in Genua «Bis in einem Jahr steht die neue Brücke»

Der genuesische Stararchitekt Renzo Piano soll die neue Brücke in Genua bauen. Der Bau soll sehr rasch voran gehen – doch es bleiben Unwägbarkeiten.

«Ab jetzt bauen wir – 24 Stunden, während sieben Tagen!» Genuas Bürgermeister Marco Bucci sagt es beinahe trotzig und wiederholt, was er schon mehrmals versprochen hatte: «Bis in genau einem Jahr steht die neue Brücke.» Die Brücke werde im Dezember 2019 zwar noch nicht befahrbar sein, aber stehen werde sie. Man werde sie fotografieren können.

Ab jetzt bauen wir – 24 Stunden, während sieben Tagen!
Autor: Marco BucciBürgermeister von Genua

Das wird ein Wettlauf gegen die Zeit. Denn noch immer untersucht die Justiz einen Teil der im vergangenen August eingestürzten Autobahnbrücke und sucht nach Beweisen. Das könnte den Abbruch und damit auch den Wiederaufbau verzögern.

Legende: Video Stararchitekt Renzo Piano soll die neue Brücke in Genua bauen abspielen. Laufzeit 00:44 Minuten.
Aus News-Clip vom 19.12.2018.

Klage der Betreibergesellschaft droht

Schliesslich droht ein Rechtsstreit. Denn jener Konzern, der diese und viele andere italienische Autobahnen betreibt, «Autostrade per l' Italia», wurde vom Wiederaufbau ausgeschlossen. Dies, obwohl noch gar nicht feststeht, ob der von der Familie Benetton kontrollierte Konzern tatsächlich für den Einsturz verantwortlich ist. Darum will der Konzern klagen.

Bauen wird die filigran wirkende Brücke Renzo Piano, der zum Beispiel die Pläne des Zentrums Paul Klee in Bern oder der Fondation Beyeler bei Basel entwarf. Kosten soll die Brücke 200 Millionen Euro, zahlen soll der bisherige Betreiber «Autostrade per l' Italia».

Bauen wird ein Konsortium aus drei Konzernen – ein privater und zwei Staatsbetriebe. Es ist dies ein Zeichen dafür, dass die Regierung in Rom die vor 20 Jahren privatisierten Autobahnen zumindest teilweise rückverstaatlichen möchte.

Schliessen

Keine wichtigen News verpassen

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten per Browser-Push-Mitteilungen. Mehr

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren. Weniger

Sie haben diesen Hinweis zur Aktivierung von Browser-Push-Mitteilungen bereits mehrfach ausgeblendet. Wollen Sie diesen Hinweis permanent ausblenden oder in einigen Wochen nochmals daran erinnert werden?

17 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.