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Bub auf Gleise gestossen Mutmasslicher Täter von Frankfurt kommt in die Psychiatrie

  • Einen Monat nach der Gleis-Attacke am Frankfurter Hauptbahnhof wird der Tatverdächtige vorläufig in einer psychiatrischen Klinik untergebracht.
  • Wie die Staatsanwaltschaft in Frankfurt mitteilte, wurde der Haftbefehl in einen entsprechenden Unterbringungsbefehl umgewandelt.
  • Der Schritt sei erforderlich, da der 40-Jährige eine «Gefahr für die Allgemeinheit» darstelle, hiess es.
Legende: Video Aus dem Archiv: Der Täter war bis vor Kurzem völlig unauffällig abspielen. Laufzeit 04:26 Minuten.
Aus 10vor10 vom 30.07.2019.

Dem Eritreer, der seit 2006 in der Schweiz lebte, wird vorgeworfen, am 29. Juli einen Achtjährigen und dessen Mutter vor einen einfahrenden ICE gestossen zu haben. Der Junge starb, seine Mutter konnte sich retten. Eine ältere Frau, die er auch attackiert hatte, konnte sich in Sicherheit bringen.

Wohl paranoide Schizophrenie

Laut dem Sachverständigen, der die psychische Verfassung des Mannes überprüft hatte, leidet dieser «an einer Erkrankung aus dem schizophrenen Spektrum, nach gegenwärtigem Erkenntnisstand am ehesten an einer paranoiden Schizophrenie».

Es sei mit hoher Wahrscheinlichkeit zu erwarten, dass er wegen seiner Erkrankung auch künftig erhebliche rechtswidrige Taten begehen werde. Deshalb sei die Unterbringung in der psychiatrischen Klinik erforderlich.

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3 Kommentare

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  • Kommentar von Ueli von Känel  (uvk)
    Ueber den Täter von Frankfurt wird viel geschrieben. Das hat seine Berechtigung. Aber folgender Unterschied ist frappant: Hier gingen grosse Schreie durchs Land, da der Mörder ein Ausländer ist. Klar, einem jeden Mord gehören laute Aufschreie. Aber was mich sehr nachdenklich stimmt, ist, dass bei Lübke nicht halb so sehr geschrieen wurde. Dieser Mord, der wahrscheinlich aus dem Dunstkreis der AfD geschah, wird nationalistisch verschwiegen oder sogar toleriert - von den entsprechenden Kreisen.
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    1. Antwort von Frank Henchler  (Die Wahrheit ist oft unbequem)
      Alle nicht rechtsnationalen Parteien lagen da natürlich richtig, indem sie sagten, dass der schreckliche Mord an dem Jungen von der SVP und AFD instrumentalisiert wurde.
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  • Kommentar von Albert Planta  (Plal)
    Der Mann ist seit 2006 in der Schweiz. Bemerkte niemand seine Krankheit, oder brach diese Krankheit unvermittelt aus?
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