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International Chamenei pocht auf Irans Rechte

Das geistliche Oberhaupt des Irans, Ayatollah Ali Chamenei, hat die Notwendigkeit zur Achtung der «Rechte» seines Landes bekräftigt. Heute Mittwoch beginnen die neuen Verhandlungen über das iranische Atomprogramm in Genf.

Legende: Video Chamenei: «Ich bestehe auf unseren nuklearen Rechten» (engl.) abspielen. Laufzeit 0:06 Minuten.
Vom 20.11.2013.

Ayatollah Ali Chamenei gibt sich vor den Atom-Gesprächen in Genf kämpferisch: «Ich bestehe darauf, nicht einen Schritt von den Rechten der iranischen Nation zurückzuweichen.» Dies sagte das geistliche Oberhaupt des Irans vor rund 50'000 Mitgliedern der Bassidsch-Miliz in der Hauptstadt Teheran. Es gebe rote Linien, welche die Unterhändler respektieren müssten, so Chamenei.

Damit verwies Chamenei auf die Kernforderungen Irans, weiterhin auf iranischem Boden Uran anreichern zu dürfen und nicht zur Schliessung der unterirdischen Anreicherungsanlage in Fordo gezwungen zu werden. Die Atomverhandlungen sollten am Mittwochnachmittag in Genf fortgesetzt werden.

Chamenei will freundschaftliche Beziehungen

An die USA gerichtet sagte Chamenei vor Mitgliedern der paramilitärischen Basidsch-Miliz, der Iran wolle «freundliche Beziehungen mit allen Nationen haben, selbst mit den Vereinigten Staaten». Sein Land sei den USA nicht feindlich gesinnt. «Sie sind wie andere Nationen in der Welt». Die Milizionäre skandierten daraufhin: «Tod für Amerika».

Zuvor hatte sich US-Präsident Barack Obama zurückhaltend zu einem eventuellen Erfolg der Gespräche in Genf geäussert. Er warb allerdings dafür, dass eine Vereinbarung dann auch von skeptischen US-Verbündeten wie Israel akzeptiert werden sollte.

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3 Kommentare

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  • Kommentar von Urs Schmidlin, Riehen
    Man kann auch lesen (Wikipedia): „Der Sicherheitsrat hatte am 31.Juli 2006 mit der Resolution 1696 Iran aufgefordert, sein Nuklearprogramm abzubrechen. Der damaligen Entscheidung war am 31.März 2006 eine Erklärung des Präsidenten des Sicherheitsrates (Dokument S/PRST/2006/15) vorausgegangen“. Etwas anderes scheint Israel nicht zu verlangen bzw. zu erwarten. In der Schweiz scheint man diese Resolutionen (z.B. Resolution 1737 des UN-Sicherheitsrates) nicht zu kennen oder nicht kennen zu wollen.
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  • Kommentar von R.käser, Zürich
    Weltweit haben wir 20'000 Atomsprängköpfe, am Meisten davon haben die gerechten Amis und Russen davon. Wir brauchen keine neuen A- Waffen mehr. Die Amis und Russen sollen jedem ein paar Dutzend davon verteilen. Dann können alle die behämmerten Mächtigen den grössten Krieg anzetteln und die Erde ca 100 mal total zerstören. Die Regierungen dieser Welt bestehen nur noch aus vollidiotischen Papnasen. Es ist Zeit, dass die Völker dieser Welt eine neu Weltornung schaffen ohne die Papnasen!
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  • Kommentar von René Wagner, Möriken
    Es steht den USA frei, die Falken in der Rechtsaussenregierung Israels zu überzeugen, dass eine Friede mit dem Iran weltweit für Erleichterung sorgen würde. Auch wenn Israel das nicht gefällt. Es ist zu hoffen, dass die USA eine wahrscheinliche Verweigerung Israels nicht zum Anlass nehmen, auf den dringend notwendigen Frieden zu verzichten.
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