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International China will in Osteuropa investieren

China baut seine Wirtschaftsbeziehungen mit Osteuropa aus. Die EU sei Chinas wichtigster Handelspartner, sagte Ministerpräsident Li Keqiang in Bukarest. Jedoch entfielen nur 10 Prozent des Volumens auf die osteuropäischen Länder. Dies soll sich ändern.

Osteuropa und China wollen wirtschaftlich stärker zusammenarbeiten. Europa könne nur dann stark werden, wenn sich auch die östlichen Länder stark entwickelten, sagte Rumäniens Ministerpräsident Victor Ponta am dritten Gipfeltreffen China-Osteuropa.

Dies sagte er mit Blick auf Befürchtungen, dass Chinas Engagement in der Region die EU spalten könnte.

Li sagte bei seinem Besuch in Bukarest, Rumänien sei ein «Brückenkopf» zur Zusammenarbeit zwischen China und Mittel-Osteuropa. Ponta betonte, Rumänien wolle «der beste Freund Chinas» in der Region werden.

Treffen mit Geschäftsleuten

China will für die Länder Ost- und Mitteleuropas einen Kreditrahmen von 10 Milliarden US-Dollar (ca. 7,4 Milliarden Euro) zur Verfügung stellen. Im Gegenzug erhofft China verstärkte Lebensmittelimporte aus Osteuropa angesichts des steigenden Bedarfs durch die wachsende «Urbanisierung» im Land.

An dem Treffen in Bukarest nehmen 16 Regierungschefs aus Mittel-und Osteuropa teil, darunter auch aus Balkanstaaten, die nicht zur Europäischen Union gehören. Zugleich treffen sich etwa 1000 Geschäftsleute aus China und diesen Ländern zu einem Wirtschaftsforum.

4 Kommentare

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  • Kommentar von A.H.Böhme, Deutschland
    Hochinteressant.Solche Meldungen habe ich in Deutschland nicht mitbekommen,obwohl ich eigentlich aufmerksam die Leitmedien verfolge.Es muß ja alles in Kontext passen.Aktuell sind die EU-Osterweiterungen ein Thema....
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  • Kommentar von Rudolf R. Blaser, Aeschi
    Engagement scheint den Chinesen wahrscheinlich weniger riskant als Anlage in wertlose Wertpapiere der Mutter aller Kapitalisten, Bankrotteure und „Demokraten“.
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  • Kommentar von Eddy Dreier, Burgdorf
    Mit China kann die Welt erwachsen werden. Im Gegensatz sollte man sich von dieser nicht genannten Kindergarten-Nation lösen, welche sofort, provokativ und gesetzlos mit zwei Bombern in fremde Länder fliegt, um die nächste militärische Krise anzuzetteln.
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    1. Antwort von Björn Christen, Bern
      @Dreier - so so, "mit China kann die Welt erwachsen werden." So ein Schwachsinn kann auch nur von einem unheilbaren Sozi kommen! China ist alles andere als ein positiver Einfluss in der Welt - vor der eigenen Haustür zerstört man die Natur in einem unvorstellbaren Masse; in Tibet unterdrückt man brutal die Bevölkerung; in Afrika betreibt man gewissenlosen Raubbau wie sonst kein anderes Land; und jetzt streckt diese Krake ihre Arme auch noch nach Osteuropa aus. Wahrlich ein Grund zum Jubeln. NOT!
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