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International Christine Lagarde bleibt weitere fünf Jahre an der Spitze des IWF

Die Französin Christine Lagarde bleibt geschäftsführenden Direktorin des Internationalen Währungsfonds (IWF).

Porträt von Christine Lagarde.
Legende: Die Französin Christine Lagarde (69) wird für weitere fünf Jahre geschäftsführende Direktorin des IWF bleiben. imf.org , Link öffnet in einem neuen Fenster

Die Französin Christine Lagarde wird auch in Zukunft den Internationalen Währungsfonds (IWF) führen. Der IWF hat die zweite fünfjährige Amtszeit seiner geschäftsführenden Direktorin bestätigt.

Christine Lagarde steht seit Juli 2011 an der Spitze der Sonderorganisation der Vereinten Nationen (UNO) mit Sitz in Washington D.C. Im Januar hatte sie ihre Bereitschaft für eine zweite Amtszeit erklärt, nachdem der IWF das Rennen um das Amt eröffnet hatte. Die ehemalige französische Finanzministerin war einzige Kandidatin.

Der IWF sei gut aufgestellt, um die Herausforderungen der Zukunft zu meistern, schrieb Lagarde in einer Medienmitteilung, Link öffnet in einem neuen Fenster: «Ich freue mich, unserer Organisation zu dienen und unsere kritische Mission in der nächsten Zeit weiterzuführen.»

Unterstützung aus Europa und den USA

Lagarde hatte in den vergangenen Wochen die Unterstützung der USA sowie einer Reihe von Regierungen aus Europa und Lateinamerika erhalten. Den ungeschriebenen Regeln zufolge stellt Europa den Chef des IWF und die USA den der Weltbank – auch wenn dieses System vor allem seitens der Schwellenländer zunehmend kritisiert wird.

Lagardes zweite Amtszeit beginnt im Juli. Getrübt werden könnte diese durch einen möglichen Prozess in Frankreich wegen einer acht Jahre zurückliegenden Finanzaffäre in ihrer Zeit als Finanzministerin. Dabei geht es um eine umstrittene Millionen-Entschädigungszahlung an den Geschäftsmann Bernard Tapie. Die Ermittler werfen ihr Nachlässigkeit im Umgang mit öffentlichen Geldern vor.

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3 Kommentare

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  • Kommentar von Ulrike Zettler (Uli60)
    Auch ich stelle immer öfters fest, dass viele grammatikalische und orthographische Fehler auftauchen. Schade, dass dies allerdings auch nicht nur das SRF betrifft.
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  • Kommentar von Robin Tschudin (Robin101)
    bleibt geschäftsführenden Direktorin. Damit ist wohl alles gesagt, die Sinnhaftigkeit des 4Augen Prinzip wird untergraben. Ich ging neun Jahre zur Schule und ärgere mich in vielen Ihrer Artikel über Schreibfehler. Bin ich zu heikel? Als Leser verdiene ich doch korrekt abgefasste Sätze. Ausmalen kann ichs mir dann immer noch
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  • Kommentar von Christian Szabo (C. Szabo)
    Da hat sich die "Absetzung" von DSK gelohnt. Lagarde weiss sicher genau, was von ihr erwartet wird. Mittels IWF werden manche Länder auf einen bestimmten Kurs getrimmt. Und das meist nicht zum Wohle der Einwohner. Die Privatisierung zentraler Ressourcen nimmt ihren Lauf. Die meisten Menschen wissen gar nicht, wie ihnen geschieht.
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