Zum Inhalt springen

Datum für Rückbau festgelegt Nordkorea will Atomtestgelände Ende Mai zerstören

  • Das Datum steht nun fest: Nordkorea will sein Atomtestgelände Ende Mai zerstören. Genauer zwischen dem 23. und dem 25. Mai, je nach Wetter.
  • Dann sollen gemäss der staatlichen Nachrichtenagentur alle Tunnels unter dem Areal gesprengt und die Eingänge versiegelt werden.
  • Alle Beobachtungsposten, Forschungsgebäude und Sicherheitsanlagen
    würden abgebaut.
kim jong-un.
Legende: Der nordkoreanische Machthaber Kim Jong-un hatte die Zerstörung des Geländes bereits angekündigt, aber kein konkretes Datum genannt. Keystone

Zu dem Termin würden Journalisten aus dem Ausland, unter anderem aus den USA und Südkorea, eingeladen. Am 12. Juni wollen US-Präsident Donald Trump und Kim Jong-un in Singapur zu einem mit Spannung erwarteten Gipfeltreffen zusammenkommen.

Beherrschendes Thema dürfte das nordkoreanische Atom- und Raketenprogramm werden, das im vergangenen Jahr zu starken Spannungen zwischen den beiden Staaten führte. Nach eigenen Angaben besitzt Nordkorea über Interkontinentalraketen, die einen Atomsprengkopf bis auf das amerikanische Festland befördern können.

US-Aussenminister Mike Pompeo sagte Nordkorea Wohlstand und eine enge partnerschaftliche Zusammenarbeit zu, sollte das Land rasch auf Atomwaffen verzichten.

Keine wichtigen News verpassen

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten per Browser-Push-Mitteilungen.

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren.

20 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von R. Raphael (R.Raphael)
    Kim hat letztlich richtig gehandelt um von den USA nicht wie Irak, Syrien, Lybien usw. platt gemacht zu werden. Erst die Atombombe, dann kann man auf Augenhöhe verhandeln.....
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Christa Wüstner (Saleve2)
    Es geht hier immer nur um Einstellung der Atomtests. Das Gelände wird zerstört. Kann er auch, lt.vielen ausl.Medien, hat er das schon selbst fast zetstört,bei einen seiner letzten Tests. Die Erdschwingungen konnte man auch in China messen. Aber wo sind die Raketen und Sprengköpfe? So blöd ist selbst Trump nicht, dass er das glaubt.Kim hat was er braucht, jetzt ist er auf Augenhöhe mit Trump. Das brauchte er, schrieb eine Pressenachricht.Kim wird doch nicht plötzlich zahm wie Schosshündchen.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von Hans Haller (panasawan)
      Nach anderen Quellen soll dieses Versuchsgelände längst zerstört sein. Die Tunnel sind angesichts der Versuche derart beschädigt worden, dass sie zusammengefallen sein sollen. - Also Vorsicht mit diesen heutigen Medienmeldungen. Da tobt eher eine Art von medialem Krieg. - Man darf nie vergessen, dass es bei Nordkorea um eine stalinistisches Regime handelt. Also Vorsicht, das da klingt zu schön um wahr zu sein.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    2. Antwort von Christa Wüstner (Saleve2)
      Herr Haller wie Recht Sie haben. Da kann man 5 verschiedene Medienberichte lesen und jeder ist anders. Aber was ich glaube, dass längst alles weggebracht wurde. Nur was ich nicht verstehe, wenn schon Teile zerstört sind oder vielleicht fast alles, wie ist es dann mit den radioaktiven Abfällen, die kann er doch nicht einfach unter der Sprengung vergraben, alles sehr mysteriös.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Paul Soltermann (ps)
    Auch eine Hypothese ist die: Die Atom-Zauberlehrlinge in NK haben den Stollen schon laengst gesprengt bei einem missratenen Versuch. Es gilt nun aber das Missgeschick so gut es geht an Trump zu verkaufen so dass Beide sich wie Helden vorkommen. Der Wahrheitsgehalt spielt da ohnehin keine Rolle... Was soll's, eine Win-Win Situation ohnehin.
    Ablehnen den Kommentar ablehnen