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Deutlich weniger Migration EU verzeichnet ein Drittel weniger Asylanträge

  • In der Europäischen Union (EU) sind im vergangenen Jahr 30 Prozent weniger Asylanträge gestellt worden als im Vorjahr.
  • Wie die EU-Asylagentur mitteilte, seien so wenige Anträge eingereicht worden wie seit 2013 nicht mehr.
  • Den Rückgang führt die Asylagentur auf die coronabedingten Reisebeschränkungen im vergangenen Jahr zurück.
Video
Aus dem Archiv: Prügelnde Grenzwächter an der EU-Grenze
Aus Rundschau vom 18.11.2020.
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2020 sind rund 461'300 Fälle eingegangen – während es im Vorjahr noch etwa 671'200 waren, wie die EU-Asylagentur Easo in Valletta auf Malta mitteilte.

Schätzungsweise vier Prozent der Anträge stammten von unbegleiteten Minderjährigen. Am stärksten gingen die Antragszahlen von Menschen aus Nigeria zurück (minus 44 Prozent).

Rund jeder Dritte Antrag anerkannt

Durch die Pandemie sank ausserdem der Arbeitsrückstand bei den Fällen etwas, wie die Easo weiter schrieb. Im Schnitt wurde rund jeder dritte Asylantrag anerkannt – die meisten von Menschen aus Syrien (84 Prozent), Eritrea (80 Prozent) und dem Jemen (75 Prozent).

SRF 4 News, 18.2.2021, 13:00 Uhr;

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6 Kommentare

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  • Kommentar von Norbert Zeiner  (ZeN)
    Ein Drittel weniger Asylanträge in EU, und das bei teilweise monatelangen faktischen Grenzschliessungen und Individualkontrollen (inklusive Abweisungen hiesiger Leute) auf Haupttransit-Routen. Wie kommen da immer noch 2/3 durch ist doch die unbeantowortete Frage, und nicht dass 1/3 weniger kommt.
    1. Antwort von robert mathis  (veritas)
      Herr Zeiner warten wir es ab, ganz schnell steigen die Zahlen wieder wenn Tausende von NGOs im Mittelmeer abgeholten Migranten die in Süditalien abgeliefert wurden und für die Niemand Verantwortung übernehmen will,in der EU verteilt werden müssen.Die Schlepper freuts wenn das Geschäft so lukrativ ist.......
  • Kommentar von Rolf Trösch  (Rolf T)
    @SRF, wurde die like/dislike Option abgeschafft oder liegt es an meinem Browser, dass ich keine Bewertungen sehe?
    1. Antwort von SRF News (SRF)
      @Rolf Trösch Guten Tag Herr Trösch, die «Zustimmen/Ablehnen» Funktion in der Kommentarspalte wies seit einiger Zeit immer wieder technische Defekte auf. Deshalb wurde die Funktion heute Nachmittag vorübergehend deaktiviert. Unsere IT-Abteilung ist aktuell daran, das Problem zu beheben. Wir sind sehr bemüht, die Funktion «Zustimmen/Ablehnen» so schnell wie möglich wieder zu aktivieren. Danke für Ihr Verständnis. Liebe Grüsse, SRF News
  • Kommentar von Ben Utzer  (smi)
    Längerfristig dürfte der Migrationsdruck aus Afrika, dem nahen Osten und Asien anhalten. Es scheint mir daher wichtig, dass man die EU-Aussengrenzen besser schützt und mehr Druck auf Transitländer ausübt. Wichtig sind auch Rückführungsabkommen, viele Länder sperren sich bei dem Thema nach wie vor oder halten Abkommen nicht ein.
    1. Antwort von Christophe Bühler  ((Bühli))
      @Ben Utzer: Ganz sich wird der Migrationsdruck noch enorm zunehmen. So machen nicht nur Rückführungsabkommen, sondern insbesondere die konsequente umgehend Rückführung Sinn.