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Hurrikan «Dorian» hinterlässt Verwüstung auf Bahamas
Aus Tagesschau vom 06.09.2019.
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«Dorian» und seine Folgen Bereits 43 Todesopfer – Tausende werden vermisst

  • Hurrikan «Dorian» hat auf den Bahamas weitere Todesopfer gefordert. Mittlerweile ist die Zahl der Toten auf 43 gestiegen, wie Behörden mitteilen.
  • Tausende Menschen werden zudem gemäss Behördenangaben noch immer vermisst.
  • Nach Angaben der Vereinten Nationen brauchen mindestens 70'000 Menschen auf der karibischen Inselgruppe dringend Hilfe.
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«Dorian» hat die Karibikinsel mit voller Wucht getroffen
Aus Tagesschau vom 05.09.2019.
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Die Menschen benötigten demnach Lebensmittel, Wasser, Unterkünfte und Medikamente, sagte der Uno-Chef für humanitäre Angelegenheiten, Mark Lowcock.

Die Rettungseinsätze gingen derweil am Donnerstag auf den beiden am schwersten getroffenen Inseln im Norden des Karibikstaates weiter.

Bahamaer nutzten soziale Medien, um Vermisste zu suchen und die Verteilung von Hilfsgütern zu koordinieren. Manche Inselbewohner klagten über hinderliche Bürokratie. Die Regierung verlangt, dass Spenden nur über von ihr autorisierte Organisationen laufen.

Schweizer Unterstützung für die Opfer des Hurrikans

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Laut dem Eidgenössischen Departement für auswärtige Angelegenheiten EDA unterstützt die Schweiz die notleidende Bevölkerung auf den Bahamas mit einer halben Million Schweizer Franken – CHF 300'000 von der Humanitären Hilfe der DEZA und CHF 200'000 vom Schweizerischen Roten Kreuz.

Zusätzlich finanziere die Humanitäre Hilfe der Schweiz mit CHF 200'000 die Soforthilfemassnahmen des Welternährungsprogramms (WFP) für eine rasche Nahrungsmittelverteilung. Die Schweiz habe ein kleines Expertenteam im Bereich «Notunterkünfte, Trümmerbeseitigung und Baumaterial-Recycling» angeboten.

«Die Schweizer ExpertInnen können die Bevölkerung unterstützen, wiederverwertbares Baumaterial aus den Trümmern auszusortieren und damit teilzerstörte Häuser wetterfest zu reparieren», erklärt Georg Farago, Pressesprecher des EDA gegenüber SRF. Ergänzt werde das Angebot mit Knowhow in Abfallbewirtschaftung. «Es erlaubt so einen raschen Wiederaufbau ohne zusätzliche Transporte. Die Antwort der Behörden auf dieses Angebot ist noch ausstehend.»

«Dorian» verliert ein wenig an Kraft

Am Donnerstag prallten darüber hinaus erste wuchtige Ausläufer von «Dorian» auf die Südostküste der USA. Starker Regen und heftige Winde peitschten die Küstengebiete der Bundesstaaten North und South Carolina. Die Behörden warnten vor lebensgefährlichen Überschwemmungen und Sturzfluten.

Auf seinem Weg zur US-Küste verlor «Dorian» zwar etwas an Kraft und wurde auf die Stufe 1 der fünfstufigen Hurrikan-Skala herabgestuft. Noch immer transportierte der Wirbelsturm aber Winde mit einer Geschwindigkeit von bis zu 145 Stundenkilometern.

Am Donnerstagabend (Ortszeit) befand sich «Dorian» vor der Küste des US-Bundesstaats South Carolina. Auch dort kam es in Küstennähe zu Überschwemmungen. Zahlreiche Häuser wurden abgedeckt, Bäume und Strommasten stürzten um.

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7 Kommentare

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  • Kommentar von Reto Blatter  (against mainstream)
    Das einzige Land welches die getroffene Bevölkerung auf den Bahamas schnell und unbürokratisch unterstützt ist wie immer das böse Amerika. Die US Navy und die Coastguard waren bereits während dem Sturm dauernd im Einsatz. Während die anderen beraten und abwägen sind die Amerikaner bereits vor Ort und helfen wo sie können. Vielen Dank dafür.
  • Kommentar von Daniel Schmidlin  (Queren life)
    Wo sind auf diesen Inseln Katastrophen- und Schutzeinrichtungen geblieben? Wurden diese Inseln nur zum Geld zählen gebraucht? Sind die von Steuern Geflüchteten noch auf den Inseln?
    1. Antwort von Klaus KREUTER  (SWISSKK)
      Also Hr. Schmidlin, haben Sie sich mal die Grösse der Inseln angesehen? Die Häuser sind eben sehr leicht gebaut und halten einen solchen Sturm nicht aus. Waren Sie schon einmal in einem Hurricane oder in der Zone eines Hurricanes? NEIN - bitte dann vorsichtig argumentieren, ich möchte das nicht noch einmal erleben.
  • Kommentar von Jürg Brauchli  (Rondra)
    Unglaublichen, dieses Leid. Wie wärs, wenn hier der Bund etwas aus dem Kässeli "Entwicklungshilfe" für den Wiederaufbau sprechen würde, anstatt versickerndes Geld nach Afrika zu schicken?
    1. Antwort von Martin Meier  (M.Meier)
      und wie wäre es, wenn all die Milliardäre, welche regelmässig auf den Bahamas und diesen Inseln Urlaub machen und Häuser besitzen, den Wiederaufbau zu 100% übernehmen würden?
      Unglaublich, dass meine Steuern nun auch für die Bahamas bestimmt sein sollen.
    2. Antwort von Reto Blatter  (against mainstream)
      Der Bund macht da gar nichts. Es sind wie immer die Amerikaner, welche schnell und unbürokratisch Rettung und humanitäre Hilfe bringen. Alle anderen kritisieren lieber.
    3. Antwort von Charles Morgenthaler  (ChM)
      Wie Recht Sie haben Herr Meier. Die unzähligen Steuerflüchtlinge, die auf den Bahamas ihr Vermögen versteckt haben, könnten den Wiederaufbau locker bezahlen.