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Druckmittel im Machtkampf USA verschärfen Sanktionen gegen Venezuelas Regierung

  • US-Präsident Donald Trump hat neue Sanktionen gegen Venezuela verhängt, die gegen die Führung in Caracas abzielen.
  • Alle Besitztümer und Eigentumsrechte der venezolanischen Regierung in den USA seien blockiert worden, heisst es in Anordnung Trumps.
Legende: Video Aus dem Archiv: Situation in Venezuela ist erschreckend abspielen. Laufzeit 01:57 Minuten.
Aus Tagesschau vom 05.07.2019.

Die Vermögen dürfen demnach nicht übertragen, ausbezahlt, ausgeführt oder abgezogen werden. Damit erhöhen die USA den Druck auf den sozialistischen Präsidenten Nicolás Maduro, um einen Machtwechsel in dem südamerikanischen Land zu erreichen, das unter einer schweren Wirtschaftskrise leidet.

Begründet wurde der Schritt der USA durch die «fortgesetzte widerrechtliche Aneignung von Macht» durch Maduro. Seine Regierung verletze die Menschenrechte, schränke die freie Presse ein und versuche fortlaufend, den selbst ernannten Interimspräsidenten Juan Guaidó und die demokratisch gewählte venezolanische Nationalversammlung zu schwächen.

Andauernder Machtkampf

Maduro liefert sich seit Anfang des Jahres einen Machtkampf mit Oppositionsführer Guaidó, der sich selbst zum Übergangspräsidenten ausgerufen hat. Er wird von den USA und zahlreichen anderen westlichen Staaten anerkannt. Maduro wiederum wird von Russland, China und Kuba unterstützt.

Venezuela: Reisewarnung für die USA

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  • Venezuela hat eine Reisewarnung für die USA herausgegeben.
  • Der venezolanische Aussenminister schlug Bürgern vor, Reisen in die USA zu verschieben – wegen «Gewalt und willkürlichen Hassverbrechen».
  • Zuvor hatte bereits Uruguay eine Warnung für Reisen in die Vereinigten Staaten herausgegeben.
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13 Kommentare

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  • Kommentar von Hans Bernoulli  (H.Bernoulli)
    Venezuela, Syrien (womit ein Wiederaufbau und somit die Rückkehr der Flüchtlinge verhindert wird), der Iran, Russland, Nordkorea: alles Länder, welche die USA mit ihrer Sanktionspolitik für ihre "Untreue" zu Washington versuchen in die Knie zu zwingen. Nur: das wird sich mittel- bis langfristig wie ein boomerang gegen die USA und ihre westlichen Verbündeten auswirken. Es entsteht im Einflussbereich Chinas und Russland eine Weltordnung, die nicht mehr von den USA drangsaliert werden kann.
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  • Kommentar von M. Berger  (Mila)
    @P. Gasser: - sicher ist die Lage verzweifelt in Venezuela. Die Regale der Geschäfte sind leer. Das wenige Geld ist nichts mehr wert. Es fehlen Medikamente. Die Regierung - ja sie ist korrupt wie anderswo - reagiert nervös und repressiv. Ein bewährtes Mittel, mit Sanktionen, Boykotten und Kappen der Energiezufuhr von ausserhalb Menschen eines Landes gegen die Regierung aufzubringen, damit sie revoltieren. Heutige Kriegsführung, ohne etwas zu riskieren oder sich die Hände schmutzig zu machen.
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  • Kommentar von Joel Ruf  (tjr)
    Die Sanktionierung begann ausserdem schon unter Friedensnobelpreisträger Barak Obama. Er erklärte Venezuela im März 2015 zur "außergewöhnlichen Bedrohung für die nationale Sicherheit und Außenpolitik der Vereinigten Staaten". LOL
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