Zum Inhalt springen

Header

Navigation

Legende: Video Extremwetter in Nepal und Indien – Hurrikan, Monsun und Trockenheit abspielen. Laufzeit 01:12 Minuten.
Aus Tagesschau vom 13.07.2019.
Inhalt

Dürre in Indien Zug mit Millionen Litern Wasser erreicht Chennai

  • Seit mehr als einem Monat leidet die indische Metropole Chennai unter Wasserknappheit – nun hat der erste Versorgungszug die Millionenstadt im Südosten des Landes erreicht.
  • Der mit 2,5 Millionen Litern Wasser beladene Zug sei am Freitag in der Stadt eingetroffen, sagte ein Bahnmitarbeiter.

Die Bahn mit ihren 50 Waggons habe rund fünf Stunden gebraucht, um die 217 Kilometer von Jolarpet im Landesinneren nach Chennai zurückzulegen. Das Wasser kommt demnach aus dem Mettur-Staudamm, einem der grössten Wasserreservoirs des Landes. Weitere Versorgungszüge sollen zunächst täglich verkehren.

Karte Indiens mit der eingezeichneten Zugstrecke von Jolarpet nach Chennai.
Legende: SRF

Die Vorräte in den Wasserreservoirs der Hauptstadt des Bundesstaates Tamil Nadu mit ihren 4,5 Millionen Einwohnern sind fast erschöpft, weil in den vergangenen Jahren vergleichsweise wenig Regen fiel. Die Versorgung mit Leitungswasser ist in Chennai bereits um 40 Prozent gekürzt worden.

Schlangestehen für Wasser

Das Wasserwerk verteilt täglich begrenzte Mengen Trinkwasser mit Tankern. Dafür müssen Anwohner oft stundenlang Schlange stehen. Einige Schulen bleiben geschlossen. Viele Unternehmen haben ihre Angestellten gebeten, von zu Hause zu arbeiten, und Hotels rationieren das Wasser für ihre Gäste.

Das per Zug eingeführte Wasser soll die Mindestversorgung der Stadt sicherstellen, bis der Monsunregen kommt. Die Regenzeit in Indien hat zwar bereits im Juni begonnen, aber noch nicht das ganze Land erfasst. In Chennai fallen die meisten Niederschläge gewöhnlich erst zwischen Oktober und November.

Legende: Video Indien geht bei 45 Grad das Trinkwasser aus abspielen. Laufzeit 00:55 Minuten.
Aus SRF News vom 20.06.2019.
Schliessen

Keine wichtigen News verpassen

Erhalten Sie die wichtigsten Nachrichten per Browser-Push-Mitteilungen. Mehr

Push-Benachrichtigungen sind kurze Hinweise auf Ihrem Bildschirm mit den wichtigsten Nachrichten - unabhängig davon, ob srf.ch gerade geöffnet ist oder nicht. Klicken Sie auf einen der Hinweise, so gelangen Sie zum entsprechenden Artikel. Sie können diese Mitteilungen jederzeit wieder deaktivieren. Weniger

Sie haben diesen Hinweis zur Aktivierung von Browser-Push-Mitteilungen bereits mehrfach ausgeblendet. Wollen Sie diesen Hinweis permanent ausblenden oder in einigen Wochen nochmals daran erinnert werden?

9 Kommentare

Navigation aufklappen Navigation zuklappen

Sie sind angemeldet als Who ? (whoareyou) (abmelden)

Kommentarfunktion deaktiviert

Uns ist es wichtig, Kommentare möglichst schnell zu sichten und freizugeben. Deshalb ist das Kommentieren bei älteren Artikeln und Sendungen nicht mehr möglich.

  • Kommentar von Manuela Fitzi  (Mano)
    Es wäre endlich Zeit, dass man die kathastrophal verdreckten Flüsse in Indien anspricht. Der Ganges ist der dreckigste Fluss der Welt 2019, sonst hier noch, welche indischen Flüsse und warum kontaminiert sind: https://www.kent.co.in/blog/the-most-polluted-rivers-of-india/ - Nota bene: Hier reden wir nicht über das Wasservolument einer Donau oder Rhein... Auf der Liste stehen religiöse Praktiken wie industrielle Verschmutzung auch. Komme mir niemand mit Armut, gell...
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von Jörg Frey  (giogio)
      Wir haben auch erst in den 1960-er Jahren entdeckt, mit unserem Wasser sorgsamer umzugehen. Das ist erst gut 50 Jahre her.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Alexander Ognjenovic  (Alex)
    Leider begreifen sehr viele Menschen immer noch nicht dass die Welt eindeutig überbevölkert ist und dass wir genau deshalb in sehr vielen Ländern Trinkwassermangel haben! Die Erde verträgt maximal eine Milliarde Einwohner für mehr reichen die Wasservorräte und die restlichen Ressourcen definitiv nicht aus! Lebensraum wird auch immer knapper, Waldgebiete werden immer weniger weil immer mehr überbaut wird seht die Zersiedelung der Schweiz mal an auch hier sind wir schon zu viele!
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von Jörg Frey  (giogio)
      Nein die Welt ist nicht überbevölkert, sondern die Verteilung der Ressourcen ist katastrophal. Aber diese immer gleiche Leier höre ich schon seit den 1960-er Jahren, als die Erde 4,7 Milliarden Menschen weniger hatte als heute. Sorry, das ist ein Gschichtli fürs Märlibüechli der Ewiggestrigen.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    2. Antwort von Alexander Ognjenovic  (Alex)
      Jörg Frey// Ihr Kommentar ist komplett falsch!! Die Verteilung der Ressourcen ist nicht katastrophal sondern genau richtig!! Was aber nicht gut ist, ist die Überbevölkerung! Auf der Erde leben eindeutig zu viele Menschen und das ist nicht gut so! Die Erde verträgt nicht mehr als eine Milliarde Einwohner! Nur bei einer Milliarde Einwohner können alle Menschen gut leben und ausreichend mit Wasser versorgt werden!
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
  • Kommentar von Markus Baumann  (pierrotlunaire)
    Die Stadt liegtam Meer. Wasserentsalzungsanlagen? Wäre das eine Möglichkeit?
    Ablehnen den Kommentar ablehnen
    1. Antwort von Alexander Ognjenovic  (Alex)
      Natürlich müssen deutlich mehr Wasserentsalzungsanlagen weltweit installiert werden um den Wasserbedarf aller Menschen, Tiere, Pflanzen, Bäume, Grasflächen usw... erfüllen zu können!! Das Problem ist aber nur dass bei sehr vielen Staaten dieser Welt der Wille nicht vorhanden ist Geld in Wasserentsalzungsanlagen zu investieren. Stattdessen werden mehrere Milliarden Euros und Dollars für Kriege, Rüstung, Panzer, Waffen usw... ausgegeben. So darf das nicht weiter gehen! Es braucht ein Umdenken!
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    2. Antwort von martin blättler  (bruggegumper)
      Der Flug zum Mond scheint in Indien Vorrang zu geniessen.
      Mit einer Entsalzungsanlage kommt die Regierung nicht
      in den Weltschlagzeilen.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen
    3. Antwort von Claudia Beutler  (Claudia)
      Alex und was passiert, wenn wir das Meer entsalzen? Wir entziehen Millionen Fischen die Lebensgrundlage.
      Ablehnen den Kommentar ablehnen