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 Ingrid Levavasseur mit gelber Weste umringt von Menschen.
Legende: Die 31-jährige Krankenpflegerin Ingrid Levavasseur steht an der Spitze der bislang zehnköpfigen Liste. Keystone
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Eigene Wahl-Liste vorgestellt Diese Frau soll die «Gelbwesten» ins Parlament führen

  • Die «Gelbwesten» in Frankreich wollen bei der Europawahl im Mai mit einer eigenen Liste antreten.
  • Eine Liste mit den Namen von zunächst zehn Kandidaten wurde vorgestellt.
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Aus dem Archiv: Die «nationale Debatte» in Frankreich geht weiter
Aus Tagesschau vom 18.01.2019.
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An der Spitze steht die bekannte «Gelbwesten»-Aktivistin Ingrid Levavasseur, eine 31-jährige Krankenpflegerin aus der Normandie. Bis Mitte Februar soll die Liste auf 79 Kandidaten anwachsen.

Einer am Mittwoch veröffentlichten Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Elabe zufolge könnte eine Liste der «Gelbwesten» bei den Europawahlen am 26. Mai in Frankreich mit rund 13 Prozent auf den dritten Platz kommen – hinter der Partei Die Republik in Bewegung (La République en Marche) von Staatschef Macron und der rechtspopulistischen Nationalen Sammlungsbewegung (Rassemblement National, früher Front National) von Marine Le Pen.

Allerdings bezieht sich diese Umfrage allgemein auf eine «Gelbwesten»-Liste und nicht konkret auf jene, die jetzt angekündigt wurde.

Europawahl und Europäisches Parlament

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  • Die Europawahl findet vom 23. bis 26. Mai 2019 in den Mitgliedstaaten der EU statt.
  • Gewählt werden 750 Abgeordnete aus 28 Ländern. Ist der Brexit bis zur Europawahl vollzogen, werden noch 705 Abgeordnete gewählt.
  • Die Wahl findet alle fünf Jahre seit 1979 statt.
  • Das Europäische Parlament ist das einzig direkt gewählte Organ der Europäischen Union.
  • Seine Aufgaben liegen in der Gesetzgebung, der demokratischen Kontrolle und dem Haushaltsrecht.
  • Das Parlament besteht seit 1952 und hat seinen Sitz in Strassburg.

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10 Kommentare

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  • Kommentar von Michel Koller  (Mica)
    Oh toll... noch eine Partei mit viel Protest, Populismus und wenig Lösungen.
  • Kommentar von Toni Koller  (Tonik)
    Was wollen die Gelbwesten genau? Wieviel Rechts- und wieviel Linksradikalismus steckt da drin? Was ist ihr Wahlprogramm, was sind ihre konkreten Vorschläge für den Umbau des Landes? Derzeit ist das alles höchst unklar, deshalb kann man über die Kandidatur-Ankündigung vorderhand auch nur lächeln.
    1. Antwort von Peter Schlemihl Wrobel  (Peter Schlemihl Wrobel)
      Die Forderungen der Gelbwesten sind eine Mischung aus Rechtsradikalismus und Linksradikalismus. Wenn die Gelbwesten an den Europawahlen teilnehmen, dann nehmen sie auch vor allem der radikalen Linken und der radikalen Rechten Stimmen weg.
  • Kommentar von Thomas Leu  (tleu)
    Sie sollen sich ruhig wählen lassen (was nebenbei gar nicht so einfach ist), denn nur so kapieren sie, dass alles nicht so einfach ist, wenn man plötzlich Verantwortung für das ganze Land übernehmen muss.