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Europaparlament nimmt Internet-Giganten in die Pflicht
Aus Tagesschau vom 12.09.2018.
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Einigung des EU-Parlaments Neues Urheberrecht nimmt nächste Hürde

  • Die umstrittene Reform des Urheberrechts hat die nächste Hürde genommen: Das Europaparlament hat sich auf eine gemeinsame Position geeinigt.
  • Der verantwortliche Berichterstatter Axel Voss kann nun in die Verhandlungen mit den Mitgliedstaaten treten. Seine Vorschläge waren noch vor zwei Monaten abgelehnt worden.
  • Auf die explizite Einführung der umstrittenen Upload-Filter verzichtet der jetzt angenommene Vorschlag – Kritiker befürchten dennoch deren Einführung.

Die Position des Europaparlaments sieht die Einführung des sogenannten Leistungsschutzrechts vor. Demnach sollten Plattformen wie Google News künftig nicht mehr ohne Weiteres Überschriften oder Ausschnitte von Pressetexten anzeigen dürfen. Sie bräuchten eine Erlaubnis der Verlage und müssten gegebenenfalls dafür zahlen.

Gleichzeitig sieht der Voss-Vorschlag jedoch vor, dass die Verantwortung – die Haftung – für Uploads, also das Heraufladen von Inhalten, bei den Plattformen liegt. Kritiker erwarten deshalb, dass die Plattformen alles tun werden, um keine Rechte zu verletzen – und deshalb Upload-Filter einführen werden.

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4 Kommentare

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  • Kommentar von Robert Frei  (RFrei)
    Wenn schon die Überschriften von Pressetexten geschützt sein sollen, kann man da nur den Kopf schütteln. Schliesslich schmeisst uns ja die Presse ihre Schlagzeilen auf den Aschlägen bei den Kiosken und Verkaufsstellen geradezu nach, und auch Zusammenfassungen gibt es meist schon auf der ersten Seite. Das Volk sollte sich wehren, der Vorschlag von Hrn. Haller ist da gar nicht so weit hergeholt.
    1. Antwort von Stefan Huwiler  (huwist)
      Naja, ein ganz klein wenig weit hergeholt ist er schon ;-) Vor allem wenn man sich mit der Materie etwas beschäftigt hat und nicht einfach zu absolut jedem Thema reflexartig gegen die EU schiesst.
  • Kommentar von Hans Haller  (panasawan)
    Okey, Googel soll dann halt die ganze EU schneiden und aussen vor lassen. Damit wird es vielleicht etwas ruhiger.
    1. Antwort von Johannes Rösinger  (JohMuc)
      Google auf ca.515 Mio. Menschen aus der EU verzichten... Träumen Sie weiter...