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Einschränkungen für Passagiere Lufthansa kündigt wegen Streiks umfangreiche Streichungen an

  • Zum 100-jährigen Bestehen drohen bei der Lufthansa Streiks.
  • Für diesen Donnerstag sind zeitgleich Arbeitsniederlegungen der Pilotinnen und Piloten sowie des Kabinenpersonals angekündigt.
  • Fluggäste würden von den kurzfristig angekündigten Streiks «extrem hart und unverhältnismässig» getroffen, erklärt die Lufthansa.

Eine genaue Zahl gestrichener Flüge wurde nicht genannt. Erst für den Freitag rechnet Lufthansa wieder mit der Rückkehr zum normalen Flugplan.

Swiss setzt wegen Lufthansa-Streik teils grössere Flugzeuge ein

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Beim angekündigten Streik bei der Lufthansa am Donnerstag springt die Schweizer Tochter Swiss teilweise in die Bresche. Sie setzt auf der Strecke zwischen Zürich und Frankfurt grössere Flieger ein, um mehr Passagiere aufnehmen zu können.

Das Flugprogramm der Swiss sei vom angekündigten Streik nicht betroffen, teilte eine Firmensprecherin der Nachrichtenagentur AWP auf Anfrage mit. Auf vier Verbindungen zwischen Zürich und Frankfurt würden aber grössere Flugzeuge eingeplant. Die Flüge würden statt mit kleineren Maschinen mit Airbus-A321-Jets durchgeführt. Weitere Auswirkungen liessen sich zunächst nicht nennen, da die Lufthansa ihren Flugplan für Donnerstag noch nicht veröffentlicht habe, sagte die Sprecherin.

Die Gewerkschaften Vereinigung Cockpit und Ufo haben Pilotinnen und Piloten sowie Kabinenpersonal zu ganztägigen Arbeitsniederlegungen aufgerufen. Grundsätzlich sollen die Starts der Gesellschaften Lufthansa und Lufthansa Cityline von deutschen Flughäfen bestreikt werden.

Höhere Arbeitgeberbeiträge und neue Tarifverträge

Rund 4800 Pilotinnen und Piloten werden am Donnerstag ihre Arbeit niederlegen und für höhere Arbeitgeberbeiträge zu den Betriebs- und Übergangsrenten streiken. Bereits im vergangenen Herbst hatten die Mitglieder in einer Abstimmung mit deutlicher Mehrheit für Arbeitskampfmassnahmen gestimmt.

Bisher hatte die Gewerkschaft aber auf einen Streik verzichtet. Nach sieben Verhandlungsrunden blieb auch ein vorerst letztes Angebot der Gewerkschaft nach ihren Angaben ohne Reaktion.

Lufthansa-Flugzeug im Landeanflug auf Flughafen.
Legende: Die Lufthansa versucht nach eigenen Angaben, die Auswirkungen der Streiks für ihre Fluggäste so gering wie möglich zu halten. Keystone / RONALD WITTEK

Die Kabinengewerkschaft Ufo will mit einem Warnstreik Druck machen – auch ohne vorherige Abstimmung unter den rund 20’000 Beschäftigten. Mit dem Streik will sie neue Tarifverträge für die Lufthansa und ihre Regionaltochter Lufthansa Cityline durchsetzen.

Nach Angaben der Gewerkschaft sind dort wegen der Konzernstrategie rund 800 Stellen gefährdet. Ufo will deshalb einen tariflichen Sozialplan aushandeln, der aber bislang vom Management verweigert werde.

Lufthansa will Auswirkungen für Fluggäste gering halten

Die Lufthansa will nach eigenen Angaben die Auswirkungen für ihre Fluggäste so gering wie möglich halten. Wenn möglich, würden von Flugstreichungen betroffene Fluggäste auf andere Airlines umgebucht.

Die Reisenden werden gebeten, ihre hinterlegten Kontaktinformationen zu überprüfen und gegebenenfalls zu aktualisieren. Im Falle einer Annullierung sollen Passagiere mit hinterlegter Mobilfunknummer automatisch eine Benachrichtigung mit einer alternativen Reisemöglichkeit erhalten.

SRF 4 News, 10.2.2026, 20 Uhr ; 

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